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    <updated>2026-04-12T19:15:32+02:00</updated>
    
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            <title type="text">Wurzeln der Veränderung – ein Interview mit Erntehelfer Johannes</title>
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                                            Johannes ist für die Lichtwurzel-Ernte extra an den Bodensee gereist. Im Interview spricht er mit uns über seine Zeit auf dem Acker und wie ihm der Ort hilft, grundlegenden Fragen nachzugehen: Wie geht es weiter, wo möchte ich im Leben hin?
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  Johannes kommt eigentlich aus der Nähe von Erlangen. Zur Lichtwurzel-Ernte ist er extra an den Bodensee gereist. Im Interview spricht er mit uns über seine Zeit auf dem Acker und wie ihm der Ort hilft, grundlegenden Fragen nachzugehen: Wie geht es weiter, wo möchte ich im Leben hin?   Die Lichtwurzel ist in Deutschland kaum bekannt, gewinnt aber zunehmend an Bedeutung. Ihren Ursprung hat sie in Asien, wo sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) seit Jahrhunderten als Heilpflanze eingesetzt wird.  
 
 Wie bist du auf den Andreashof gekommen? 
 Vor zweieinhalb Jahren habe ich meine Schulzeit abgeschlossen. Danach war ich viel unterwegs – habe auf Höfen gearbeitet, zwei Sommer in der Schweiz auf der Alp verbracht und für 10 Monate in Schweden an einem Programm teilgenommen, das heißt YIP (Youth Initiative Program). Zuletzt bin ich einen Monat in der Schweiz gewesen, um dort als Zimmermann zu arbeiten.   Meine Schwester hat mich dann auf den Andreashof gebracht. Gemeinsam mit einer Freundin, die ich in dem Jahr in Schweden kennengelernt hatte, wollte ich einen Ort finden, an dem wir arbeiten und wohnen können. Gleichzeitig wollten wir auch Zeit haben, um unseren eigenen Lebensfragen nachzugehen.   Die Lichtwurzel-Ernte findet immer im November statt. Drei Tage arbeiten wir in der Woche auf dem Feld. Wir haben Freiraum für unser Selbststudium, können Biografien lesen, Workshops besuchen, uns künstlerisch ausleben und am Hofleben teilnehmen. Gerade lerne ich Cello spielen. 
 Kanntest du Lichtyam ®  vorher? 
 Tatsächlich bin ich erst durch den Andreashof auf die Lichtyam ®  gestoßen. Ich hatte auch im Internet gesucht, da gibt es allerdings nur wenig zu finden. Zuerst konnte ich mir darunter kaum etwas vorstellen. Anfänglich habe ich mich gefragt: Was ist das Besondere der Wurzel und warum ist sie auf dem Hof der Hauptfokus aller Arbeit? Dann habe ich das Ernten angefangen und mir ist sehr viel klar geworden. 
 Wie wird die Lichtwurzel geerntet? 
 Ein Forschungsteam beschäftigt sich am Andreashof gerade mit verschiedenen Anbaumethoden, um herauszufinden, was in Zukunft der beste Weg ist. Daher kommt es ein bisschen auf die Methode an. Einmal wird in Gräben geerntet, die wir selbst freischaufeln. Wir arbeiten uns immer den Graben entlang, der ungefähr einen Meter tief ist. Die Lichtwurzeln stehen dort senkrecht drin. Dann gibt es eine Anbaumethode, bei der Wurzelknollen in nährstoffreicher Erde durch Rinnen geleitet werden. Das wird gemacht, damit sie nicht zu tief in den Boden wachsen und einfacher zu greifen sind. So werden Lichtwurzeln wohl auch in China angebaut.   Lange wurde die Lichtyam ®  in Holzkisten mit Böden kultiviert. Hier konnte die Wurzelknolle in die Tiefe wachsen, leicht mit Paletten transportiert und gut geerntet werden. Die EU-Richtlinien haben sich allerdings geändert. Bio-zertifiziert werden nur noch Lebensmittel, die direkten Kontakt mit dem Boden haben. Deshalb gibt es bei dieser Anbaumethode jetzt Kisten ohne Böden. Die lassen sich nicht mehr bewegen, wodurch die Ernte nochmal aufwändiger geworden ist. 
   
 Welche Erfahrungen hast du bei der Lichtyam ® -Ernte gemacht und was waren für dich Schlüsselmomente? 
 Meistens arbeite ich Montag und Dienstag von 8 Uhr bis 16:30 Uhr, mit einer Kaffeepause am Vormittag und einer Stunde Mittagspause. Der dritte Tag in der Woche ist dann zum Beispiel der Donnerstag. Mega Spaß macht mir die Methode mit den Gräben, weil du da richtig in der Erde drin bist. Du stehst im Graben und wühlst dich durch Sand, Hummus und Lehm. So hatte ich auch meinen ersten Kontakt mit der Lichtyam ® . Die Dioscorea batatas, wie sie botanisch heißt, gehört zu der Familie der Yamswurzelgewächse (Dioscoreaceae) und ist sehr empfindlich. Bei der Ernte können die Wurzeln schnell brechen und verletzt werde. Obwohl die Wurzelknolle tief in den Boden wächst und teilweise sehr fest in der Erde steckt, hat sie etwas von der Zerbrechlichkeit eines Glases. Bei der Lichtwurzel-Ernte wird immer sehr vorsichtig gearbeitet. Ich muss konzentriert bei der Sache bleiben. Das tut mir richtig gut und hilft, im Moment zu sein.   Vor einer Woche gab es hier am Sonntag einen Workshop, bei dem ich teilgenommen habe. Das war voll spannend zu sehen, weil auch viele Leute von außerhalb kamen, die Interesse an der Lichtyam ®  haben. Wir haben gemeinsam Lichtwurzeln geerntet, sie in der Runde frisch probiert und beobachtet, was es mit uns macht. Es ging darum, wahrzunehmen, welche Wirkung Lichtyam ®  auf den Menschen hat. Ich war an dem Tag sehr müde und hab danach selbst richtig Energie gespürt. Schwierig zu sagen, ob ich jetzt schon ein fertiges Bild davon habe – es ist nicht direkt greifbar. Je mehr ich mit der Pflanze und den Menschen hier am Hof arbeite, desto mehr verstehe ich. Mittlerweile finde ich das Thema richtig interessant und möchte so viel wie möglich darüber erfahren. 
 Was fasziniert dich an der Lichtwurzel am meisten? 
 Am faszinierendsten finde ich an der Lichtyam ® , wie gegensätzliche die Pflanze ist. Wie sie mit ihrer Wurzel in kürzester Zeit tief in die Dunkelheit wächst und gleichzeitig ihre Blattranken hoch hinaus ins Sonnenlicht streckt. Wie stark und verletzlich sie im selben Augenblick ist und wie diese Eigenschaften sich auch in der dunklen Haut und dem schneeweißen Kern widerspiegeln   Über die Lichtyam ®  wird ja gesagt, sie könne Lichtkräfte in sich aufnehmen und dem Menschen zugänglich machen. Ich finde es immer wieder spannend, wie viele Leute, denen ich begegne, ihre Erfahrungsberichte mit der Lichtwurzel teilen – was ihnen die Wurzel alles gibt, welche heilenden Aspekte die Pflanze zeigt. Es wird sichtbar, dass diese Kraft da ist, von der gesprochen wird. 
 Würdest du anderen empfehlen, den Hof zu besuchen und an der Lichtyam ® -Ernte teilzunehmen? 
 Auf jeden Fall. Das Ernten macht mega Spaß. Klar, es gibt auch Tage, an denen ich abends kaputt bin, aber diese Arbeit an der frischen Luft und in der Erde, Zeit für die eigenen Dinge und der gegenseitige Austausch auch, so etwas findest du nicht überall. Der Ort ist auch unglaublich schön. Hier hinten am Immenhof, wo ich gerade wohne, hat man einen weiten Blick auf den Bodensee und die Berge. Wenn klarer Himmel ist, kannst du vom Allgäu bis in die Alpenschweiz herüberschauen.   Ich habe auch das Gefühl, hier kommen Leute an, die sich mit ähnlichen Themen beschäftigen. Menschen, die mithelfen oder Perspektiven wechseln wollen. Es tut so gut mal anzukommen, sich neu auszurichten im Leben und Zeit für Dinge zu haben, die wirklich zählen. 
 
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                            <updated>2023-11-30T11:00:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Lichtwurzel Zauber: Vom Feld auf den Tisch</title>
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                                            Gärtnermeisterin Christine hat uns verraten wie die Lichtwurzel vom Feld bis auf den Tisch kommt. Je nach Produkt gibt es sehr unterschiedliche Verarbeitungsmethoden.
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  Christine ist seit über 20 Jahren Gärtnermeisterin am Andreashof. Sie koordiniert den Anbau, die Ernte und die Weiterverarbeitung der Lichtwurzel, hier am Hof Lichtyam ®  genannt. Bis wir Lichtwurzeln kaufen können und Teemischungen oder Kräutersalze in den Händen halten, ist es ein langer Weg. Christine gibt uns einmalige Einblicke hinter die Kulissen – vom nachhaltigen Anbau zur schonenden Verarbeitung bis hin zur eigenen Produktentwicklung.  
  Auch spannend:  Der Weg der Lichtwurzel bis zur Ernte.   
 Die biodynamische Anbauweise, ein wertschätzender Umgang mit der Natur und die Ernte in Handarbeit, gehören zu Ihren großen Stärken. Wie geht es nach der Lichtyam ® -Ernte in der Verarbeitung weiter? 
 Nach der Lichtwurzelernte werden die Knollen zuerst im Gewächshaus aufgestellt, leicht getrocknet und von feuchter Erde befreit. Im nächsten Schritt sortieren wir sie nach Größe und Zustand. A-Wurzeln, ohne Verletzungen und Brüche, kommen in den Erdkeller. Dort ruhen sie mehrere Wochen. B-Wurzeln haben Risse oder sind durchgebrochen. Die bleiben im kühlen Gewächshaus und werden Stück für Stück zu Lichtyam ® -Pulver weiterverarbeitet. 
   
 Warum ist die Ruhezeit der Wurzeln so wichtig? 
 Lichtwurzeln brauchen nach der Ernte vier bis fünf Wochen Nachreife. Anfang Dezember können die ersten in den Verkauf gehen – über unseren Hofladen, den Onlineshop und den Großhandel. Werden Lichtwurzeln zu früh angeschnitten, ist die Gefahr groß, dass die Schnittstelle gelbe und braune Verfärbungen bekommt. Die Lichtyam ®  ist für ihren schneeweißen Anschnitt bekannt. Den hat sie auch der Nachreifezeit zu verdanken. 
 Wie wird das Lichtyam ® -Pulver hergestellt? 
 Erst einmal teilen wir die gewaschenen und getrockneten Wurzeln mit einem Krauthobel in kleine Chips. Dann breiten wir sie auf Trockensieben aus. Für 24 Stunden geht es jetzt in den Wärmeschrank. In dieser Zeit trocknen die Lichtyam ® -Chips ganz schonend bei 36 bis 38 Grad. Wertvolle Vitamine und Spurenelemente bleiben erhalten. Das  Lichtyam ® -Pulver  behält seine Rohkostqualität und all die positiven Eigenschaften. Wenn Pflanzen in der Verarbeitung zu heiß getrocknet werden, gehen viele Nährstoffe verloren und ätherische Öle verfliegen. Darum trocknen wir sehr schonend. Das gilt auch für unsere Gartenkräuter, Blüten und Teemischungen.    Nach der Trocknung lagern wir die Lichtyam ® -Chips in Honigeimern. Für den Lichtyam ® -Auszug legen wir sie in Mandelöl ein. Sanft und fein gemahlen werden die Chips in Steinmühlen. Das passiert immer frisch nach Bedarf. Sobald eine neue Charge Salzmischungen, Bitterkräutermischungen, Bodenseekräuter oder Lichtyam ® -Kapseln nachgefragt wird, mahlen wir das Lichtyam ® -Pulver und füllen es per Hand ab. 
 Für die Produktion von Kapseln brauchen Sie sicher spezielle Räumlichkeiten und Maschinen, oder? 
 Ja. Für die Produktion der Kapseln arbeiten wir mit einem Bio-Hersteller aus der Nürnberger-Region zusammen. Der hat die Räumlichkeiten und Geräte, für die bei uns kein Platz ist. Das Lichtwurzelpulver wird gemeinsam mit den Labels und Verpackungen zum Großproduzenten geschickt und dort in Kapseln aus Hydroxypropylmethylcellulose (pflanzliche Kapselhülle) abgefüllt.   Die Salzabfüllungen, unsere Bitterkräuter, Kräutermischungen und Blütenöle, die machen wir alle selbst. Dafür haben wir drei Räume, die alle Hygienestandards erfüllen. Im ersten Raum findet die Lichtwurzelverarbeitung mit unseren Steinmühlen statt. Im zweiten Raum wird die Kräutertrocknung durchgeführt. Hier werden auch fertige Kräutermischungen abfüllt. Der dritte Raum liegt direkt neben der Lichtwurzelverarbeitung. Hier werden die Salzmischungen mit Lichtyam ® -Pulver angereichert. Hinzu kommt der Ölkeller. 
 Das heißt, Sie ernten und verarbeiten alle Bitterkräuter selbst? 
 Genau. In der Mischung sind sieben verschiedene Bitterkräuter drin. Die werden am Andreashof angebaut, geerntet, schonend getrocknet und separat gelagert. Sobald über den Laden Bestellungen hereinkommen, wird eine neue Charge frisch abgefüllter Kräuter und Lichtyam ® -Pulver vorbereitet. Dadurch haben die Produkte nie lange Lagerzeiten. Von der  Lichtyam ® -Bitterkräutermischung  braucht es nur eine Messerspitze, alle ätherischen Ölen und Bitterstoffe bleiben erhalten, die der Verdauung so guttun. 
   
 Wie sieht es bei den Lichtyam ® -Teemischungen aus? 
 Das Besondere der  Lichtyam ® -Teemischungen  ist, wir verwenden nicht das Pulver der Knolle, sondern trocknen die herzförmigen Blätter der Pflanzen. Die Lichtwurzelblätter werden Ende Juli/Anfang August von Hand geerntet. Innerhalb von zwei Wochen produzieren wir praktisch die Jahresernte und mischen sie über das Jahr in die Teemischungen mit ein. Hier machen wir auch alles sehr schonend. Die Teekräuter werden nach der Ernte direkt in unseren Wärmeschränken bei 36 bis 38 Grad getrocknet. Wir trocknen sie auch nicht geschnitten, sondern in ganzen Blättern. Durch diese Trockentechnik gehen bei einzelnen Verarbeitungsschritten kaum ätherische Öle verloren. Die ganze Ölzelle bleibt erhalten. Dadurch sind die fertigen Lichtyam ® -Teemischungen auch so nährstoffreich. 
 Können Sie beschreiben, was die Lichtyam ® -Blätter dem Tee geben und wie sie wirken? 
 Die Blätter der Lichtyam ®  haben ähnliche Inhaltsstoffe wie die Wurzel, aber weniger verdichtet und ätherischer. Das macht sie zu der idealen Zutat für wärmende, aktivierende oder beruhigende Teemischungen. Die Blätter der Lichtwurzel geben auch diese Aufrichtekraft, Stabilität und Balance, wie wir sie von der Lichtyam ®  kennen. Sie haben diverse Eigenschaften, die positiv auf das Magen-Darm-System wirken und der Geschmack ist sehr sanft. Er bringt die einzelnen Kräuter der Teemischung gut zur Geltung. 
 Morgentee, Abendtee, Magen-Darm-Tee, Klarblick und rosige Zeiten. Wie sind Sie auf diese Teesorten gekommen? 
 Bei der Entwicklung der  Lichtyam ® -Teemischungen  haben wir viele, viele Versuche gemacht. Uns war es wichtig, besondere Kräuter zu verwenden. Teekräuter, die harmonieren und auf unterschiedlichen Ebenen positiv auf die Gesundheit wirken. Bei Teemischungen ist es wichtig, dass die einzelnen Komponenten gut zusammenpassen und sich in ihrer Wirkung verstärken – nicht kriegerisch gegenüberstehen.    Im Klarblick-Tee zum Beispiel, kombinieren wir wohltuende Kräuter, die ganz besonders die weibliche Gesundheit unterstützen. Dazu gehören Frauenmantel, Schafgarbe und Beifuß. Unser Abendtee hat etwas sehr Beruhigendes, mit Calendula und Kornblume. Hilft wunderbar beim Herunterkommen und ist schön fürs Auge anzusehen. Der rosige Zeiten-Tee vereint unsere Rosenblüten mit Pfefferminze. Die Qualität von Demeter Rosenblüten im Tee zu haben, so schonend getrocknet, schnell verarbeitet und ohne lange Liegezeit, ist einmalig auf der Welt. Rosenblätter, die so verarbeitet werden, bleiben über Jahre hinweg farblich erhalten, leuchten dunkelrot und in Lilatönen. In jeder Teemischung sind auch Lichtyam ® -Blätter drin. So brauchen wir pro Tasse nur minimale Mengen an Tee. 
 Ich habe Sie vor zwei Jahren im Interview zu ihren  Lieblingsprodukten  gefragt. Hat sich da etwas verändert? 
 Jetzt in der Jahreszeit benutze ich wahnsinnig gerne die Tees. Mein Hauptfavorit ist und bleibt der  Abendtee . Den trinke ich über den ganzen Tag verteilt und über das ganze Jahr hinweg. Im Herbst oder Winter genauso wie im Frühling und Sommer. In heißen Tagen ist auch der rosige Zeiten Tee ein totaler Favorit. Den kann ich heiß und kalt trinken. Mit ein paar Eiswürfeln wird er zum leckeren Eistee.    Immer in meiner Küche zu finden sind außerdem das  Kräutersalz  und die  Bodenseekräutermischung . Es gibt kein Gericht, wo nicht entweder Kräutersalz oder Bodenseekräuter drin sind. Das sind meine Kochlieblinge. Die stehen daheim immer zur Verfügung.    Nicht zuletzt liebe ich das  Johanniskrautöl . Ich nehme es nach der Dusche, anstatt einer Bodylotion. Es hüllt den Körper sofort ein, fördert spürbar die Durchblutung und schenkt Wärme. Das hat meine gespannten Muskeln jetzt in der Lichtyam ® -Erntezeit gelockert, beim Muskelkater geholfen und nach langen Tagen an der kalten Luft unglaublich gutgetan. 
   
 
 Der Weg der Lichtwurzel: In 7 Schritten vom Feld ins Regal 
 
  Schritt: Vom Acker ins Gewächshaus   Wenn die Lichtyam ®  geerntet ist, wird sie im kühlen Gewächshaus aufgestellt, getrocknet und von feuchter Erde befreit. 
  Schritt: Sortierung in A- und B-Wurzeln   Nach einigen Tagen wird die frische Lichtyam ® -Ernte sortiert. Nach Größe und Zustand. A-Wurzeln, ohne Verletzungen und Brüche, kommen in den Erdkeller. Was gebrochen und verletzt ist, bleibt als B-Wurzel im kühlen Gewächshaus und wird Stück für Stück zu Lichtyam ® -Pulver weiterverarbeitet. 
  Schritt: Nachreife im Erdkeller   Lichtwurzeln brauchen vier bis fünf Wochen Nachreife, bis sie Anfang Dezember in den Verkauf gehen können. Wird die Lichtyam ® -zu früh angeschnitten, verfärbt sich die Schnittstelle. Gereifte Lichtwurzeln haben einen schneeweißen Kern. 
  Schritt: Weiterverarbeitung zu Lichtyam ® -Chips   Die gewaschenen und getrockneten B-Wurzeln, werden mit einem Edelstahl Krauthobel vorsichtig in kleine Chips geteilt und auf Trockensieben ausgebreitet. 
  Schritt: 24 h im Trockenschrank   Für etwa 24 Stunden kommen die frischen Lichtwurzel-Chips in den Wärmeschrank. Bei 36 bis 38 Grad trocknen sie sehr schonend und behalten damit Rohkostqualität. Vitamine und Spurenelemente bleiben erhalten. 
  Schritt: Aus Lichtyam Cips wird Pulver   Die Lichtyam ® -Chips werden in Honigeimern gelagert. Weiterverarbeitet wird immer frisch und nach Bedarf. Sobald eine neue Charge Lichtyam ® -Pulver gefragt ist, kommen Lichtyam ® -Chips in die Steinmühle und werden sanft zermahlen. 
  Schritt: Abfüllung  Das fertige Lichtyam®-Pulver wird per Hand abgefüllt. So kann es direkt in den Verkauf gehen. Salzmischungen, Bitterkräuter oder Bodensee-Kräuter werden im nächsten Schritt mit Lichtyam®-angereichert. Für die Produktion der Lichtyam®-Kapseln macht das Pulver noch eine Reise nach Nürnberg. Dort wird es beim Bio-Hersteller in Kapseln gefüllt, verpackt und mit unserem Lichtyam®-Label versehen.    
 
 
 
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                            <updated>2023-11-30T08:30:00+01:00</updated>
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            <title type="text">Heilkräuter erleben - Rund um`s kranke Kind</title>
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                 Die in diesem Jahr erstmals stattfindende  Vortrags- und Seminarreihe „Heilkräuter erleben“  stellte am Wochenende um den 20. und 21. Oktober das kranke Kind in den Mittelpunkt. In der Veranstaltungsreihe geht es darum, Themen der Landwirtschaft, Medizin und Pädagogik in einen lebendigen Austausch zu bringen und Menschen aus der Region einzuladen, gesundheitsfördernde Maßnahmen und Möglichkeiten der Selbsthilfe kennen zu lernen. 
 Mit dem Vortrag am Freitagabend zeigte uns Dr. Christoph Fischer, Kinderarzt aus Überlingen, die Dimension des Fiebers auf. Sein Schwerpunkt lag dabei auf der natürlichen Begleitung fiebernder Kinder, die in Fieberphasen durch die Heilpflanzen Lavendel und Rosmarin Unterstützung bekommen können. Vor dem Hintergrund der Bedeutung und Entstehung des Fiebers erklärte er verschiedene Fieberphasen. Entsprechend der Fieberphasen zeigte er Möglichkeiten auf, wie zuhause mit einfachen Mitteln durch Eltern und Großeltern Fieber begleitet werden kann. Dabei spielen zum Beispiel Wadenwickel mit handwarmem Wasser oder ein Abwaschen mit Zitronenwasser eine Rolle. Es wurden besondere Krankheitszustände und unterschiedliche Lebensalter, in denen Vorsicht geboten ist, thematisiert. Hinweise zu Fieberkrämpfen und der Umgang mit diesem Notfall wurden besprochen, so auch der Umgang mit Fieber bei Säuglingen und Kleinkindern. Auch die Vorstellung der „Fever-App“ 1 , mit der Eltern in Krankheitsphasen ihrer Kinder Begleitung und Beratung finden, sollte dabei nicht fehlen. 
  Wie die Zitrone, der Ingwer und die Kartoffel, aber auch Senfmehl, die Zwiebel und verschiedene ätherische Öle zur Begleitung erkrankter Kinder beitragen können, kam im Seminar zu Wickeln und Auflagen am Folgetag zur Sprache. Geleitet wurde dieses Seminar, das wunderbar an den Vortrag von Dr. Fischer anknüpfte, durch Maria Büttner, anthroposophische Körpertherapeutin im „Integrativen Haus der Gesundheit“ 2  in Heidenheim. Hier konnten Wickeltechniken bei verschiedenen Infektionen, wie zum Beispiel der Mittelohrentzündung oder der Bronchitis, erlernt werden. Es wurden auch Möglichkeiten gezeigt, wie Kinder bei Unruhezuständen oder Schlaflosigkeit durch Auflagen und Wickel unterstützt werden können. Das dreistündige Seminar ließ Raum für Gespräche und Fragen. Aber auch zum Erleben der äußeren Anwendungen am eigenen Körper und Erlernen der Techniken, damit die Hürde genommen wird, diese einfachen und wirkungsvollen Wickel selbst anzuwenden. 
 Wir sind dankbar, dass Maria Büttner und Dr. Christoph Fischer ihren Erfahrungsschatz mit uns geteilt haben und hoffen, diesen Themenschwerpunkt im nächsten Jahr wieder anbieten zu können. Herzlichen Dank an Dr. Christoph Fischer und Maria Büttner für ihr Engagement und allen Teilnehmenden für ihre warme Aufmerksamkeit! 
 Annika Berger 
     1  Entwickelt durch das Team von Univ. Prof. Dr. med. David Martin, Universität Witten-Herdecke www.feverapp.de  2  www.hausdergesundheit-heidenheim.de  
     
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            <title type="text">Gesunder Kaffeegenuss: Diese Zubereitung macht den Unterschied</title>
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                                            Die morgendliche Tasse Kaffee – aromatisch duftend und belebend. Mit dem ersten Schluck durchströmt ein sanfter Energieschub den Körper, während die Gedanken beginnen, sich zu ordnen. Kurze Zeit später folgen jedoch oft der Koffein-Crash und das bekannte Nachmittagstief.
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 Gesunder Kaffeegenuss: Diese Zubereitung macht den Unterschied 
  Die morgendliche Tasse Kaffee – aromatisch duftend und belebend. Mit dem ersten Schluck durchströmt ein sanfter Energieschub den Körper, während die Gedanken beginnen, sich zu ordnen. Kurze Zeit später folgen jedoch oft der Koffein-Crash und das bekannte Nachmittagstief.   Wer vom Kaffee-Tief ein Lied singen kann oder starke innere Unruhe nach Kaffee verspürt, feilt am besten an der Kaffeezubereitung und trinkt ihn zur richtigen Uhrzeit.  
 
  Kaffee-Tief: Warum Kaffee manchmal müde macht  
  Die beste Uhrzeit zum Kaffeetrinken  
  Starke innere Unruhe nach Kaffee – das hilft  
  Tipps zur Kaffeezubereitung  
  Rezeptideen  
 
 
 Kaffee-Tief: Warum Kaffee manchmal müde macht 
 Das Geheimnis liegt vor allem im Koffein und seiner Wirkung auf ein Molekül namens Adenosin. Adenosin spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung unseres Schlaf-Wach-Zyklus. Der Neuromodulator gilt als Gegenspieler zu aktivierenden Neurotransmittern wie Adrenalin, Cortisol und Dopamin. Chemisch gesehen ist Koffein dem Adenosin sehr ähnlich und kann an die gleichen Rezeptoren andocken. Als Adenosin-Antagonist blockiert Koffein so seine beruhigende Wirkung. Neurotransmitter wie Dopamin werden (weiterhin) ausgeschüttet. Wir fühlen uns wacher, konzentrierter und aufmerksamer.    Die Halbwertzeit von Koffein beträgt bei Erwachsenen etwa 5 Stunden. Sobald die Wirkung von Koffein nachlässt, setzt das Adenosin wieder ein. Müdigkeit setzt wieder ein. 
 Die beste Uhrzeit für Kaffee 
 Koffein blockt nicht nur unsere „Müdigkeitsmacher“, es stimuliert auch die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol. Dadurch erhöhen sich zum Beispiel Blutdruck und Puls. Wir fühlen uns noch wacher.    Die erste Tasse Kaffee direkt nach dem Aufstehen trinken? Das ist keine gute Idee:   Der Körper schüttet zu dem Zeitpunkt selbst Cortisol aus. Etwa 30 bis 40 Minuten nach dem Aufstehen erreicht er sogar den Cortisol Peak des Tages. Im natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus ist das meistens zwischen 6 und 8 Uhr. Wer jetzt den ersten Kaffee trinkt, bringt seinen Hormonhaushalt so durcheinander, dass er mit der Zeit immer mehr Koffein braucht, um in die Gänge zu kommen. Außerdem ist nach dem Aufwachen noch wenig Adenosin aufgebaut. Deshalb schöpfen wir die leistungssteigernde Wirkung des Koffeins gar nicht aus. Im Gegenteil, wer zu früh Koffein zu sich nimmt, verstärkt sogar den Gewöhnungseffekt und hat ein stärkeres Kaffee-Tief. Experten empfehlen die erste Tasse Kaffee  90 bis 120 Minuten nach dem Aufstehen oder zwischen 9:30 und 11 Uhr.    
 Starke innere Unruhe nach Kaffee – das hilft 
 Wie stark wir auf Koffein reagieren, ist sehr individuell. Der eine schaut die Kaffeetasse nur an und springt im Dreieck, andere trinken Espresso zum Abendessen. Nervosität, Herzrasen oder Schweißausbrüche treten vor allem auf, wenn es zu viel Koffein für den Körper war. Auch unsere Gewohnheiten können sich negativ auf die Verträglichkeit von Kaffee auswirken.    Wenn Sie starke innere Unruhe nach Kaffee verspüren, aber gerne Kaffee trinken möchten, probieren Sie folgendes aus: 
 
  Herzhaft und ballaststoffreich frühstücken:  Das kann die Geschwindigkeit beeinflussen, mit der Ihr Körper Koffein aufnimmt und im Blutkreislauf freisetzt. Zudem führt ein herzhaftes und ballaststoffreiches Frühstück dazu, dass der Blutzuckerspiegel langsamer steigt und stabil bleibt. Übrigens eine Geheimwaffe gegen das Nachmittagstief. 
  Trinken. Viel trinken!  Der Mythos, dass Kaffee dehydrierend wirkt, gilt als widerlegt. Faktisch hat Kaffee einen leicht harntreibenden Effekt, der von kurzer Dauer ist. Bei empfindlichen Menschen kann die Wirkung von Koffein trotzdem den Flüssigkeitsbedarf erhöhen. Greifen Sie bei innerer Unruhe und Nervosität zu einem Glas (lauwarmen) Wasser. 
  Steh- und Laufpausen einlegen:  Koffein fördert die Ausschüttung von Stresshormonen. Abgebaut werden die gut im Ausdauertraining. Auch gesunde Gewohnheiten, wie Spaziergänge im Grünen, im Stehen arbeiten und bewusste Atempausen, helfen gegen starke innere Unruhe nach Kaffee. 
  Kaffee mit Zusätzen anreichern:  Gründe, warum viele auf Kaffeealternativen wie Matcha, Schwarztee oder Kakao umsteigen, sind unter anderem besondere Begleitstoffe. Pflanzenstoffe – wie Polyphenole und Theobromin – können die Wirkung von Koffein wohltuend verlangsamen oder ausgleichen. Wir fühlen uns produktiver, aber weniger nervös. Wir sind über Stunden munter, aber ohne Koffein-Tief und innere Unruhe.   Reichern Sie Ihren Kaffee mal mit Lichtyam-Zusatz an. Wie reagiert Ihr Körper jetzt? Die Forschung ist auf dem Gebiet noch sehr jung, doch schon heute zeigen sich spannende Ergebnisse in sensorischen Verfahren.   Mehr lesen über Lichtyam Kaffee  
  Die richtige Zubereitungsmethode wählen:  Nicht zuletzt haben Zubereitungsmethode und Kaffeequalität Einfluss darauf, wie gut wir das schwarze Gold vertragen und ein Kaffee-Tief vermeiden. Im nächsten Abschnitt schauen wir uns beliebte Zubereitungsarten an und gehen auf Methoden ein, die empfindlichen Kaffeetrinkern empfohlen werden. 
 
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 Kaffeezubereitung: Tipps &amp;amp; Tricks 
  
 1. Tipp: Frisch gemahlene Bohnen verwenden: 
  Frisch gemahlener Kaffee hat ein intensiveres Aroma als bereits gemahlener Kaffee. Es lohnt sich, in eine Kaffeemühle zu investieren.   
  
 2. Tipp: Die richtige Kaffeemenge: 
  Die ideale Menge hängt vom persönlichen Geschmack und der gewünschten Stärke des Kaffees ab. Als Faustregel gilt 1 bis 2 Esslöffel Kaffee pro Tasse.   
  
 3. Tipp: Auf die Wassertemperatur achten: 
  Die optimale Wassertemperatur liegt zwischen 90 und 96 Grad Celsius. Bei zu heißem Wasser können sich Aromen verflüchtigen oder der Kaffee verbrennt, was zu einem unangenehm bitteren Geschmack führt. Wird Kaffee zu kalt aufgegossen, schmeckt er weniger intensiv und aromatisch.   
  
 4. Tipp: Die richtige Brühzeit finden: 
  Die Brühzeit variiert je nach Zubereitungsmethode. Bei der French Press zum Beispiel beträgt sie 4 bis 5 Minuten, während ein Espresso nur 25 bis 30 Sekunden braucht.   
  
 5. Experimentiere mit Zubereitungsmethoden: 
  Es gibt unendlich viele Möglichkeiten, Kaffee zuzubereiten. Wer sich näher mit dem Thema beschäftigt, taucht in ein Universum voller Röstaromen ein. Damit wir uns im grenzenlosen Kaffee-Kosmos nicht verirren, werden hier fünf beliebte Zubereitungsmethoden vorgestellt.   
    
 Filterkaffee 
 
   
 
  Vorteile:  Filterkaffee schneidet in Studien immer wieder als der gesündeste Kaffee von allen ab. Das liegt vor allem daran, dass er durch einen Papier- oder permanenten Filter geleitet wird. Dadurch gelangen Kaffeesatz und ölige Verbindungen, wie Cafestol, seltener mit in die Tasse. Die Zubereitung ist einfach und preisgünstig. 
  Nachteile:  Papierfilter können den Geschmack beeinflussen. Zudem handelt es sich hier meistens um Einwegprodukte. Verglichen mit anderen Kaffeezubereitungen wird er als weniger vollmundig und aromatisch wahrgenommen. 
 
  Zubereitung:  Verwenden Sie einen sauberen Filterkorb, der in Ihre Kaffeemaschine oder Ihren Filterhalter passt. Legen Sie einen Kaffeefilter (Papier oder permanent) in den Filterkorb. Fügen Sie mittelgroß gemahlenen Kaffee hinzu (in der Regel 1 bis 2 Esslöffel Kaffee pro Tasse, je nach Geschmack). Erhitzen Sie das Wasser auf etwa 90-96°C, kurz bevor es kocht. Gießen Sie das heiße Wasser gleichmäßig über den Kaffee im Filter. Der gesamte Brühprozess dauert in der Regel 4 bis 5 Minuten. 
 
    
 Cold Brew 
 
   
 
  Vorteile:  Cold Brew Kaffee enthält weniger Säure und Koffein als heiß aufgebrühter Kaffee. Vor allem empfindliche Personen profitieren von dieser Methode. Die kalte Extraktion führt zu einem milderen Geschmack und weniger Bitterkeit. Cold Brew Kaffee ist im Kühlschrank lange haltbar. 
  Nachteile:  Kalt gebrühter Kaffee hat weniger Antioxidantien als heiß gebrühter, wie Studien herausgefunden haben. Lange führte er die Liste der gesündesten Brühmethoden an. 
 
  Zubereitung:  Grob gemahlenen Kaffee (etwa eine Tasse) in einem großen Behälter mit kaltem Wasser (ca. 4 Tassen) vermengen. Gut umrühren und den Behälter abdecken. Den Kaffee mindestens 12 Stunden (idealerweise 18-24 Stunden) im Kühlschrank ziehen lassen. Nach der Ziehzeit den Kaffee durch ein feines Sieb oder ein mit einem Kaffeefilter ausgekleidetes Sieb gießen, um die groben Kaffeerückstände zu entfernen. Der resultierende Cold Brew kann mit Wasser oder Milch verdünnt und nach Belieben mit Süßungsmitteln verfeinert werden. 
 
    
 French Press 
 
   
 
  Vorteile:  Der Kaffee ist geschmacksintensiv. Er punktet mit vielfältigen Aromen und hat einen vollen Körper, wie es Kaffeekenner gerne beschreiben. 
  Nachteile:  Da kein Filterpapier verwendet wird, gelangen mehr Kaffeeöle und -partikel in die Tasse, die Unverträglichkeiten verursachen können. 
 
  Zubereitung:  Grob gemahlenen Kaffee (etwa 1-2 Esslöffel pro Tasse) in die French Press geben. Wasser kurz vor dem Kochen (ca. 93-96 °C) über den Kaffee gießen. Umrühren und den Deckel der French Press aufsetzen, ohne den Kolben herunterzudrücken. Den Kaffee etwa 4 Minuten ziehen lassen. Nach der Ziehzeit den Kolben langsam herunterdrücken, um den Kaffeesatz am Boden zu halten.  Gießen Sie den Kaffee in eine Tasse und genießen Sie ihn mit einer Messerspitze Lichtyam-Zusatz pro Tasse. 
 
    
 Siebträger 
 
   
 
  Vorteile:  Die Möglichkeit, Mahlgrad, Wassermenge und Brühdauer anzupassen. Siebträgerkaffee kann eine reiche Crema erzeugen. 
  Nachteile:  Siebträgermaschinen sind oft teuer und brauchen eine geübte Hand. Die Zubereitung ist aufwändiger als andere Methoden. 
 
  Zubereitung:  Mahlen Sie Ihren Kaffee auf die gewünschte Feinheit. Platzieren Sie den Siebträgerkorb im Siebträger und füllen Sie ihn mit dem gemahlenen Kaffee. Verriegeln Sie den Siebträger im Espresso-Maschinenkopf. Starten Sie die Maschine, um den Kaffee zu extrahieren. Menge und Dauer der Extraktion können je nach Geschmack angepasst werden. Der Espresso kann sofort getrunken werden oder als Basis für andere Kaffee Rezepte dienen – zum Beispiel für einen Pumpkin Spice Latte. 
 
    
 Mokka 
 
   
 
  Vorteile:  Mokkakaffee hat ein intensives und starkes Aroma. Mokkakannen sind zudem einfach zu bedienen und verleihen dem Kaffee einen authentischen Geschmack. 
  Nachteile:  Wie bei der French Press kann auch Kaffee aus der Mokkakanne eine höhere Konzentration an Cafestol aufweisen, was den Cholesterinspiegel erhöhen kann. Mit der Zubereitungsmethode haben wir weniger Kontrolle über den Kaffeegeschmack (im Vergleich zu anderen). 
 
  Zubereitung:  Gießen sie Wasser in den unteren Teil der Mokkakanne, ohne die Markierung zu überschreiten. Füllen Sie grob gemahlenen Kaffee in den Filtertrichter und verteilen Sie ihn gleichmäßig. Schrauben Sie die obere und untere Hälfte der Mokkakanne zusammen. Erhitzen Sie die Mokkakanne auf einem Herd oder einer anderen Wärmequelle. Der Kaffee wird durch Dampfdruck in die obere Kammer gepresst. Wenn der Kaffee vollständig aufgebrüht ist, nehmen Sie die Mokkakanne vom Herd und gießen den Kaffee in eine Tasse. 
 
    
 Rezeptideen 
  
 
 1. Kaffee Rezept: Pumpkin Spice Latte (Herbst) 
Zutaten 
 
  2 Espresso Shots  (alternativ 1/3 Tasse heißen, frisch gebrühten Kaffee) 
  1 Tasse Milch  (zum Beispiel Hafermilch) 
  3 Esslöffel Kürbispüree  
  1-2 Esslöffel Ahornsirup  
  1 Teelöffel Kürbiskuchengewürz  
  1 Messerspitze Lichtyam Pulver  
  Schuss Vanilleextrakt  
 Schlagsahne für das Topping (optional) 
 
 
   So geht&#039;s 
 
 Die Milch in einem kleinen Topf bei mittlerer Hitze erwärmen, aber nicht aufkochen lassen. 
 Den Espresso zubereiten und in einen großen Becher oder in ein Einmachglas gießen. Kürbispüree, Ahornsirup, Kürbiskuchengewürz, Lichtyam Pulver und Vanille hinzugeben. Gut umrühren, bis alles vermischt ist. 
 Die Milch etwa 30 Sekunden lang mit einem Milchschäumer aufzuschäumen. Dann wird sie über die Kürbis-Espressomischung in eine Tasse gegossen. Den überschüssigen Schaum behalten und obenauf löffeln. 
 Wer möchte, gibt noch Schlagsahne darüber und bestreut den Pumpkin Spice Latte mit Kürbisgewürz oder Zimt. 
 
 
 
  
 
 2. Kaffee Rezept: Caffè mocha (Winter) 
Zutaten 
 
  1 Tasse Milch  
  2 Esslöffel rohes Kakaopulver  
  2 EL Ahornsirup  (oder andere Süße nach Wahl) 
  2 Espresso Shots  (oder starker Kaffee) 
  1 Messerspitze Lichtyam Pulver  
 
Für das Topping (optional)
 
 1 Becher Schlagsahne 
 2 Esslöffel Süße (optional) 
 1 Teelöffel Vanilleextrakt 
 
 
   So geht&#039;s 
 
 Wer eine Espressomaschine mit Dampfaufsatz hat, erhitz damit die Milch. Alternativ wird sie in einem kleinen Topf auf dem Herd unter ständigem Rühren erwärmt (nicht aufkochen lassen). 
 Den Espresso zubereiten. 
 Kakaopulver, Ahornsirup und Lichtyam Pulver in einer Tasse vermengen. Den Espresso dazugeben und alles mit heißer Milch aufgießen. 
 Wer möchte schlägt Sahne mit Vanilleextrakt und Süße auf, gibt sie als Topping darüber und bestreut den Mocha Kaffee mit etwas Kakaopulver. 
 
 
 
  
 
 3. Kaffee Rezept: Bananen Kaffee Smoothie (Frühling) 
Zutaten 
 
  1 Banane  in Scheiben geschnitten und gefroren 
  ½ Tasse stark gebrühter Kaffee  (120 ml, gekühlt) 
  ½ Tasse Mandelmilch  (ca. 120 ml) 
  ¼ Tasse Haferflocken  (ca. 25 g) 
  1 Messerspitze Lichtyam Pulver  
 optional: 2 Teelöffel Nussbutter, Gewürze: zum Beispiel 2 TL Kakao, Zimt, Kürbisgewürz, Carobpulver) 
 
 
   So geht&#039;s   Pürieren Sie alle Zutaten in einem Mixer, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Am besten sofort servieren. 
 
  
 
 4. Kaffee Rezept: Iced Latte (Sommer) 
Zutaten 
 
 eine Handvoll Eiswürfel 
  2 Espresso-Shots  oder 120 ml Cold Brew 
  1 Messerspitze Lichtyam Pulver  
  1/2 Tasse Milch  (zum Beispiel Hafermilch) 
 
 
   So geht&#039;s   Lichtyam Pulver in der Milch auflösen. Eiswürfel in ein großes Glas geben, Espresso oder Cold Brew darüber gießen und mit Milch auffüllen. Optional mit Süße Ihrer Wahl verfeinern und genießen. 
 
 
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                            <updated>2023-10-22T10:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Herbstmüdigkeit überwinden: Die 5 besten Tipps für mehr Energie in der kalten...</title>
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                                            Herbstblues macht sich im Wechsel der Jahreszeiten mit einem bedrückenden Gefühl von Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit bemerkbar. Lesen Sie, wie Sie Ihr Stimmungstief überwinden, im Alltag mehr Energie schöpfen und schnell neuen Tatendrang verspüren – auch an dunkle...
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                  Bestes Gesichtsöl für reife Haut  --&gt;
  Herbstblues macht sich im Wechsel der Jahreszeiten mit einem bedrückenden Gefühl von Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit bemerkbar. Lesen Sie, wie Sie Ihr Stimmungstief überwinden, im Alltag mehr Energie schöpfen und schnell neuen Tatendrang verspüren – auch an dunklen Tagen.   Übersicht  
 
  Herbstmüdigkeit verstehen  
  Typische Anzeichen für saisonale Erschöpfung  
  Müde, schlapp, antriebslos? Die besten Mittel auf einen Blick  
  Herbstfavoriten zum Einkuscheln und Auftanken  
 
 
 Mit den letzten Strahlen der warmen Spätsommersonne ziehen sich die Lebenskräfte der Natur zurück. In satten Rottönen und leuchtendem Orange nehmen sie zum Herbstanfang Abschied und werden von Woche zu Woche stärker in dichte Nebelschwaden gehüllt. Eine Zeit der inneren Einkehr beginnt und die Suche nach Licht. 
 Warum der Herbst uns müde macht 
Der natürliche Rhythmus der Jahreszeiten bringt stetig Veränderung mit sich – in der Pflanzen- und Tierwelt genauso wie bei uns Menschen. Herbstmüdigkeit ist ein Phänomen, was viele in der Übergangszeit zwischen Sommer und Winter erleben. Die Tage werden kürzer, das Wetter trüb und regnerisch. Mit Dunkelheit und Kälte nimmt unser Schlafbedürfnis zu.    Forscher machen vor allem Hormone und Blutdruck für die saisonabhängige Müdigkeit verantwortlich. Durch den verminderten Lichteinfluss sinkt der Serotonin-Spiegel (Glückshormon). Schlafhormon Melatonin wird hingegen verstärkt produziert. Zusätzlich macht sich der Temperaturwechsel bemerkbar.   
 Wenn Ruhebedürfnis zu Dauererschöpfung wird 
Berufsalltag, Jahresabschlüsse, Ferienzeiten oder Festtage machen der inneren Uhr einen Strich durch die Rechnung. Statt dem verstärkten Ruhebedürfnis nachzugehen, stehen wir häufig unter Druck. Wir schlafen schlechter, essen zu viel oder sind weniger motiviert, nach Feierabend nochmal vor die Tür zu gehen. Wer jetzt zu lange gegen seine Bedürfnisse arbeitet, wird früher oder später von Müdigkeit, Schlappheit oder Antriebslosigkeit eingeholt.   
 
 Herbstmüdigkeit: Symptome erkennen 
Anzeichen von Herbstmüdigkeit sind vielfältig. Zudem stecken hinter dem Symptom Müdigkeit zahlreiche mögliche Ursachen. Bei andauernder Erschöpfung, Abgeschlagenheit oder gar einer Herbstdepression, raten wir dazu Ursachen mit einer Fachperson abzuklären.    Symptome einer Herbstmüdigkeit sind vor allem: 
 
  Lustlosigkeit  
  Tagesmüdigkeit  
  Erschöpfung  
  Antriebslosigkeit  
  Schlappheit  
  geringe Motivation  
  erhöhtes Schlafbedürfnis  
  Heißhunger auf süß  
  Stimmungsschwankungen  
  Konzentrationsschwierigkeiten  
 
 
   
 Die besten Tipps im Umgang mit Herbstmüdigkeit 
 1. Tipp: Energieräuber erkennen 
Der erste Schritt zu Besserung ist schon getan, wenn wir unseren Jetzt-Zustand  annehmen . Körper und Seele sind gerade überanstrengt. Sie brauchen eine Pause und das ist in Ordnung. Die Natur kommt zur Ruhe, Sie dürfen es ihr gleichtun.    Im zweiten Schritt  prüfen  wir: Wer oder was ist im Moment mein Energieräuber?    Herzensmenschen, gesunde Nahrung, schöne Beschäftigungen und Erlebnisse füllen die Energiespeicher auf. Gewisse Dinge tun jedoch das Gegenteil. Das können bestimmte Personen, Situationen und Tätigkeiten sein. Energievampire begleiten unseren Alltag lange unbewusst. Wenn wir sie  identifizieren , finden wir einfacher Lösungen und können Hilfe holen.    Vielleicht steht ein längst überfälliges Gespräch mit Vorgesetzten im Raum. Ein Anruf. Vielleicht wollten Sie längst die Eisen - und Entzündungswerte checken lassen, wieder regelmäßiger im Wald spazieren gehen oder das vielversprechende Rezept ausprobieren.   
 2. Tipp: Aktive Entspannung gibt Ihnen Kraft 
Stressbewältigung spielt eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Energiehaushalts. Bei Anspannung und Belastung schüttet der Körper Stresshormone aus, die Energie verbrauchen und jede Art von Müdigkeit steigern. Wenn wir bewusst entspannen, beruhigen wir das vegetative Nervensystem und können Herbstmüdigkeit bekämpfen.    Atemübungen, Meditation, progressive Muskelentspannung oder Yoga sind Beispiele für Entspannungstechniken, bei denen wir mit dem Bewusstsein arbeiten.    Mehr lesen:  Zurück zur inneren Mitte: 7 Wege aus dem Stress      Vorteile dieser Entspannungsübungen: 
 
 schnellere Zellregeneration 
 verbesserte Konzentration 
 geistige Klarheit 
 gesteigerte Produktivität 
 positive Einstellung 
 mehr Motivation 
 
 
 3. Tipp: Die Schlafqualität verbessern 
Zwischen Einschlafen und Aufwachen durchlaufen wir Schlafstadien, die unsere Energiereserven aufzufüllen. Diese Phasen haben unterschiedlich starken Einfluss auf die körperliche und seelische Erholung. Die Schlafqualität wird anhand der Dauer und Intensität dieser Schlafstadien festgemacht. Eine gute Schlafhygiene kann bei Herbstmüdigkeit kleine Wunder vollbringen.     Wirksame Hilfen für einen gesunden Schlaf: 
 
 frische Luft 
 regelmäßige Bewegung 
 bildschirmfreie Abende 
 leichte Kost 
 Lavendelblütenöl 
 Lavendelkissen 
 Magnesium 
 Nackenmassagen 
 Atemübungen 
 
Mehr lesen unter:&amp;nbsp; besser schlafen    
 4. Tipp: Regelmäßige Bewegung nicht unterschätzen 
Jede Muskelkontraktion im Körper sendet Reize an unser Gehirn. Endorphine (Glücksbotenstoffe) werden ausgeschüttet, die Durchblutung angeregt, Sauerstoff in Zellen transportiert. Regelmäßige Bewegung führt zur Steigerung unseres Wohlbefindens, verbessert den Tiefschlaf und kann Energiereserven vergrößern.    Wer Herbstmüdigkeit verspürt, möchte sich wahrscheinlich lieber auf das Sofa kuscheln, als die Laufschuhe zu schnüren. Fangen Sie einfach langsam an, mit regelmäßigen Morgen- oder Abendspaziergängen zum Beispiel.   Schon 25 Minuten Bewegung am Tag, am besten an der frischen Luft, können Ihnen helfen, energetisch durch den Jahreszeitenwechsel zu kommen.   
 5. Tipp: Auf Ihr Bauchgefühl hören 
Es mag zuerst metaphorisch klingen, hat aber biochemische Hintergründe. Zahlreiche Untersuchungen zeigen: Gehirn und Verdauung beeinflussen sich wechselseitig.     Müdigkeit, Schlappheit und Antriebslosigkeit rühren oft von einer unausgeglichenen Darmflora oder geschwächten Leber her.     Am Anfang des Artikels konnten wir Energieräuber identifizieren. Fragen Sie sich gerne einmal: Bin ich mit meiner Ernährung zufrieden? Habe ich Unverträglichkeiten, Schadstoffbelastungen oder Mangelerscheinungen im Verdacht? Wie fühlt sich die Verdauung nach dem Aufstehen an? Wie ist es direkt nach dem Essen oder am Abend?    Die Antworten werden 7 bis 21 Tage in einem Ernährungstagebuch festgehalten oder mit einem Arzt besprochen. Das hilft herauszufinden, ob die andauernde Müdigkeit durch bestimmte Lebensmittel und Essgewohnheiten verursacht wird. Bitterstoffe und  Gute-Laune-Lebensmittel  stehen am besten regelmäßig auf dem Speiseplan.   
 Bitter macht munter 
Eine der interessantesten und unterschätzten Möglichkeiten, die Energieversorgung des Körpers zu verbessern, liegt in der Verwendung von Bitterkräutern. Bitterstoffe sind natürliche Verbindungen, die in vielen Lebensmitteln, insbesondere in bitter schmeckenden Pflanzen und Wildkräutern, vorkommen. Löwenzahn, Artischocke, Chicorée, Endivie, Ingwerwurzel und Pfefferminze sind zum Beispiel reich an Bitterstoffen.   
 
 Die erstaunliche Wirkung von Bitterstoffen 
 
  Anregung der Verdauung:  Bitterstoffe stimulieren Geschmacksrezeptoren im gesamten Verdauungstrakt. Sie aktivieren die Geschmacksknospen auf der Zunge und kurbeln die Produktion von Speichel, Magensäure, Gallenflüssigkeit und die Ausschüttung von Verdauungsenzymen an. 
  Gesteigerte Nährstoffaufnahme:  Die erhöhte Produktion von Verdauungssäften trägt dazu bei, Nahrung effizienter abzubauen. Das erleichtert wiederum die Aufspaltung von Nährstoffen und deren Aufnahme im Darm. 
  Unterstützung der Entgiftungsorgane:  Über Umwelt, Nahrung und den eigenen Stoffwechsel gelangen ständig Gifte und Abfallstoffe in unseren Körper. Leber, Niere und Gallenblase sind als Hauptakteure für die Analyse und den Abtransport dieser Stoffe zuständig. Wird das körpereigene Entgiftungssystem geschwächt oder die Schadstoffbelastung zu groß, folgen chronische Müdigkeit, Erschöpfung und stille Entzündungen.  Bitterstoffe unterstützen die Leber bei der Verarbeitung von Nährstoffen und beim Ausleiten von Toxinen. 
  Stabilisierung des Blutzuckerspiegels:  Einige Bitterstoffe wirken anregend auf die Bauchspeicheldrüse und können die Insulinausschüttung fördern, was wiederum den Blutzucker reguliert. 
  Hilfe bei Heißhunger:  In Studien zeigte sich, dass Bitterstoffe an bestimmten Darmzellen andocken, die ein Hormon produzieren – das sogenannte GLP-1. Dieses körpereigene Hormon löst im Gehirn ein Sättigungsgefühl aus. Bitterkräutermischungen werden deshalb bei Heißhunger eingesetzt und können die Lust auf Süßigkeiten verringern. 
  Verbesserte Darmgesundheit:  Durch ihre aktivierenden, entzündungshemmenden und ausgleichenden Eigenschaften fördern Bitterstoffe eine gesunde Darmflora und regen unsere Darmtätigkeit an. Sie verbessern die Darmgesundheit und werden bei Reizdarm, chronischen Entzündungen und Erschöpfung empfohlen. 
 
 
 Von müde zu gemütlich 
 Lichtyam Herbstfavoriten zum Einkuscheln und Auftanken 
 
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                            <updated>2023-09-24T17:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Kunst des Erinnerns: 8 bewährte Tricks für ein besseres Gedächtnis</title>
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 Die Kunst des Erinnerns: 8 bewährte Tricks für ein besseres Gedächtnis 
  Erinnern Sie sich daran, was Sie letzten Donnerstag zu Abend gegessen haben? Wenn nicht, geht es Ihnen wie vielen Menschen. Erlebtes verschwindet nach kürzester Zeit im Nebel der Vergesslichkeit. Mit belanglosen Kleinigkeiten fängt es an. Über die Jahre wird es spürbarer. Plötzlich sind wichtige Lebensbereiche betroffen.  Es gibt 8 bewährte Tricks, mit denen der Kopf bis ins hohe Alter wohlauf bleibt. Hier lesen Sie, wie Sie Ihre Gedächtnisleistung steigern, das Erinnerungsvermögen verbessern und welche natürlichen Mittel bei Konzentrationsschwierigkeiten helfen.  
 
  Das Geheimnis eines guten Gedächtnisses  
  Gedächtnisleistung steigern: Best-of aus der Gehirnforschung  
  Gedächtnis stärkende Mittel für Konzentration und Erinnerungskraft  
  Tagesroutine für ein gutes Gedächtnis  
 
 
 Man stelle sich nur einmal vor, wir wären Wesen ohne Gedächtnis – was würde dies ändern? Nicht nur wäre es uns verwehrt zu lernen – wir würden kein  Bewusstsein für unsere Biographie  und Geschichte entwickeln, könnten keine Beziehungen aufbauen oder eine Identität. Umgekehrt betrachtet, bedeutet eine Steigerung unseres Erinnerungsvermögens auch eine Vertiefung dieser existenziell wesentlichen Elemente unseres Lebens. 
 Das Geheimnis eines guten Gedächtnisses 
 Wie lange Erinnerungen im Kopf bleiben, hängt davon ab, wie tief sie verankert sind. Über die Sinne nehmen wir laufend Informationen auf. Für weniger als zwei Sekunden bleiben sie im  Ultrakurzzeitgedächtnis . Erst wenn Reize zum  Arbeitsgedächtnis  (Kurzzeitgedächtnis) durchdringen, vergessen wir sie nicht sofort. Das passiert, wenn das Gehirn die Information als  wichtig genug  einstuft. Im Kurzzeitgedächtnis werden Informationen so lange gespeichert, wie wir damit arbeiten. Danach verschwindet der Großteil. Haften bleibt, was sehr bewusst passiert, emotional bewegt, mit mehreren Sinnen gleichzeitig wahrgenommen wird oder sich wiederholt. Jetzt kommt das  Langzeitgedächtnis  ins Spiel.  Das Langzeitgedächtnis ist die Quelle der Erinnerung. Gelerntes Wissen, einschlägige Erfahrungen und erworbene Fähigkeiten werden hier verwahrt. Sie entstehen, wenn sich Nervenzellen neu verknüpfen. Graue Zellen verbinden sich mit Synapsen zu einem Netz. Der Kontakt erfolgt durch elektrische Pulse und ohne Berührung. Neue Erinnerungen verändern diese Signalübertragungen dauerhaft. Dadurch können wir Informationen auch nach Jahren lebhaft abgerufen.  Erinnerungsstützen, wie Bilder, Gerüche, Tagebucheinträge oder alte Bekannte, verstärken den Effekt. 
 Gedächtnisleistung steigern: Best-of aus der Gehirnforschung 
 Die Gedächtnisleistung steigern bedeutet vereinfacht gesagt,  die Fähigkeit des Gehirns verbessern, Informationen aufnehmen, abspeichern und später abrufen zu können.  Schaut man genauer hin, zeigt diese Beschreibung nur eine Seite der Medaille. Denn für sich allein kann und wird das Gehirn diese Leistung natürlich nicht vollbringen. Seine Prozesse werden erst aktiv, wenn wir  Aufmerksamkeit geben  und  Anteil nehmen . Wir können mit weit geöffneten Augen einer Situation beiwohnen – sind wir in Gedanken versunken und schenken ihr keine Aufmerksamkeit, werden wir nichts erinnern. In diesem Sinne ist unser Gedächtnis eine geistig-physiologisches Zusammenwirken und hängt wesentlich davon ab, wie wir Geist und Gehirn miteinander wirken lassen. Studien zeigen, dass in diesem Sinne mehrere Faktoren unsere Merkfähigkeit beeinflussen. Folgende Tricks haben sich wissenschaftlich bewährt. 
 
 
 1. Trick: Beweglich bleiben 
 
 Regelmäßige Bewegung fördert die Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns. Die neuronale Aktivität wird gesteigert, was sich positiv auf unsere Konzentrationsfähigkeit auswirkt. Mittlerweile ist gut erforscht, dass körperliche Fitness den Geist beeinflusst. Egal ob Joggen oder leichte Gymnastik – wer aktiv bleibt, gewinnt. Schon ein flotter Spaziergang von etwa 20 Minuten pro Tag kann die Gedächtnisleistung steigern. Einfache Fingerübungen verbessern die Koordination, Konzentration und Qualität des Kurzzeitgedächtnisses. 
 Zwei einfache Fingerübungen für ein starkes Gedächtnis 
 
 Beide Hände benutzen: Das kräftigt die neuronalen Verbindungen. Beide Gehirnhälften werden angesprochen. In Experimenten zeigte sich, dass einseitige Anspannung auch beim Lernen helfen kann – wenn rechte und linke Seite abwechselnd trainiert werden. Versuchen Sie mal, mit der anderen Hand Ihre Zähne zu putzen. Was Sie auch öfter machen können, ist erst die rechte und dann die linke Hand zu einer Faust ballen. 
 Essen mit Stäbchen: Mit dieser Übung wird nachweislich das Nachwachsen neuer Dendriten gefördert. Dabei handelt es sich um Erweiterungen von Gehirnzellen, die für die Zellkommunikation verantwortlich sind. 
 
 
 
 2. Trick: Ruhephasen priorisieren – Pausen sind produktiv 
 
 Mit Leistungssteigerung assoziieren wir gerne Aktivität, Energieaufwand und Training. Genauso produktiv sind aber regelmäßige Pausen und gesunder Schlaf. Wichtige Lern- und Gedächtnisprozesse finden im Tiefschlaf statt. Das Erlebte des Tages wird verarbeitet, Wissen eingeordnet. Erinnerungen festigen sich. Zudem zeigen Untersuchungen, dass ein chronisch erhöhter Cortisolspiegel das Langzeitgedächtnis verschlechtert. Deshalb sind Lernpausen und Stressbewältigung für den Kopf so wichtig. Kurzzeitige Adrenalinschübe hingegen können den grauen Zellen auf die Sprünge helfen (in einer Prüfungssituationen zum Beispiel). 
Hier bekommen Sie  Hilfe beim Einschlafen und Durchschlafen   Hier  finden Sie zurück zur inneren Mitte  
 
 3. Trick: Viel trinken 
 
 Unser Gehirn besteht zu knapp 80 % aus Wasser. Schon ein kleiner Flüssigkeitsverlust äußert sich häufig in Konzentrationsschwierigkeiten, Kopfschmerzen oder sogar starker Vergesslichkeit. Viel Wasser trinken steigert die Gedächtnisleistung. Ihnen fällt es schwer, ausreichend zu trinken? Stellen Sie eine Wasserflasche auf den Schreibtisch – griffbereit und gut sichtbar. Geben Sie fein geschälte Gurke, gefrorene Beeren und Limettenscheiben dazu. Empfehlenswert sind auch Kräutertees mit anregender und belebender Wirkung. 
 Lichtyam Teemischungen entdecken  
 
 4. Trick: Optimismus üben 
 
 Eine positive Einstellung und optimistische Denkanstöße tragen nachweislich dazu bei, dass wir uns Informationen besser merken und motiviert sind, Neues zu lernen. Dinge, die helfen optimistisch zu bleiben, sind zum Beispiel: 
 
 Perspektivwechsel 
 realistische Ziele 
 kleine Meilensteine 
 sich auf das Jetzt konzentrieren 
 ein „Warum“ vor Auge führen 
 Misserfolge als Gelegenheit wahrnehmen, zu lernen und zu wachsen 
 
 
 
 5. Trick: Tagesrückschau integrieren 
 
 Sich ein paar Minuten Zeit nehmen und den Tag Revue passieren lassen, hat drei große Vorteile: 
 
 Sie schaffen ein achtsames Ritual,was sich sehr positiv auf die Lebensgestaltung auswirkt. Allein der wahrnehmende Blick auf die Tagesereignisse, bereitet uns darauf vor, in ähnlichen Situationen fundierter und erfahrener zu handeln – und vor allem so, wie es uns am ehesten entspricht. Unsere Aufmerksamkeit leistet dies ganz von allein! 
 Sie halten das Erlebtebe wusst fest und helfen Ihrem Gedächtnis damit, Erinnerungen zu verankern. 
 Fast automatisch kreieren Sie wertvolle Erinnerungsstützen, durch die sich Erlebnisse sofort abrufen lassen – auch nach Jahren noch lebendig und in Farbe. 
 
 Die Tagesrückschau ist ein bewusster Akt der Selbstbeobachtung. Wir betrachten unsere Eindrücke, Emotionen und Handlungen. Wir können Schlüsse ziehen, Dinge von der Seele schreiben oder hervorheben, was besonders schön war. Schon zwei, drei Sätze oder Stichpunkte in ein Notizbuch genügen. Wer gerne die Feder schwingt, legt sich ein Journal zu und verfasst Tagebucheinträge.  Wofür bin ich gerade dankbar? Was war heute schön? Warum war das schön? Solche Fragen trainieren unser Gehirn darauf, flüchtigen Erlebnissen mehr Gewicht zu geben und sie mit positiven Emotionen zu verbinden. Wie wir gelernt haben, sind das die besten Zutaten für ein starkes Gedächtnis. 
 
 
 6. Trick: Ablenkungen reduzieren 
 
 Ordnung ist das halbe Leben – oder sind Sie ein Genie, welches das Chaos beherrscht? Viele Studien zeigen zumindest: Visuelle Unordnung führt zu geistiger Unordnung und mit dem Durcheinander steigt das Stresslevel. Menschen in einer aufgeräumten, übersichtlichen Umgebung leiden seltener an Konzentrationsschwierigkeiten, Müdigkeit oder Depressionen.  Ablenkungen bewusst reduzieren und auf das Wesentliche fokussieren, verbessert die Konzentration. Ein Lieblingsbeispiel dafür ist der saubere Arbeitsplatz. Viele empfehlen eine minimalistische Einrichtung. Wichtig ist, dass Sie sich wohlfühlen. Wenn Sie sich vor dem Ausmisten scheuen, denken Sie daran: Wer sich Zeit nimmt, um Störfaktoren zu erkennen und im Leben aufräumt, setzt langfristig sogar mehr Zeit frei. 
 
 
 7. Trick: Gedächtnistraining ausprobieren 
 
 Das Gehirn ist wie ein Muskel und bleibt fit, wenn wir es regelmäßig trainieren. Forschende sind sich darüber einig, dass Gedächtnistraining die Merkfähig verbessert. Was die meisten Gedächtnisübungen und Spiele gemeinsam haben: Sie stimulieren mehrere Sinne gleichzeitig. Wir werden zum Beispiel visuell, haptisch und auditiv angesprochen.  Zu den  ältesten und effektivsten Lernmethoden der Welt  gehört die Loci- Methode. Dabei verknüpfen wir Texte und Zahlen mit geistigen Bildern, welche wiederum an einem Ort zusammengeführt werden. Die Assoziationsfähigkeit des Gehirns wird stärker genutzt und dadurch unsere Gedächtnisleistung gesteigert.  Das Ganze heißt auch Gedächtnispalastund kann wie folgt aussehen: 
 
 Schritt 1: Einen bekannten Platz aussuchen (zum Beispiel die Küche). 
 Schritt 2: An diesem Ort Wegpunkte festlegen und eine Route für die Punkte auswählen (zum Beispiel  Herd, Waschbecken, Handtuch, Kühlschrank ). 
 Schritt 3: Informationen wie Lernstoff oder Tagesaufgaben als mentales Bild mit einem Wegpunkt verknüpfen (zum Beispiel die  Tomaten  auf der Einkaufsliste in einer Pfanne auf den Herd stellen,  Birnen  im Waschbecken abspülen,  Frühlingszwiebeln  mit dem Handtuch abtrocknen und den Käse in den Kühlschrank stellen). 
 Schritt 4: Einen geistigen Spaziergang der Route entlang machen und die Informationen der Wegpunkte abrufen. 
 
 In diesem Beispiel wäre eine Einkaufsliste zu schreiben sicher das naheliegendere Mittel. Doch veranschaulicht das Beispiel, dass Erinnern ein komplexer Vorgang ist, der Ganzheitliches lebendiger und verlässlicher verarbeitet als separate Details. Die reale Welt mit abstrakten Inhalten und geistigen Bildern verbinden, erleichtert das Lernen und Merken. Spielerisch und bildlich nehmen wir Informationen besser auf und halten sie länger fest. 
 
 
 8. Trick: Nährstoffe fürs Gedächtnis 
 
 Glucose ist der Treibstoff unseres Gehirns. Zudem brauchen wir Mikronährstoffe, die für verschiedenste neuronale Funktionen von Bedeutung sind. Sie unterstützen zum Beispiel die Produktion von Neurotransmittern und können die Gedächtnisleistung steigern.  Buntes Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, hochwertige Proteine und gute Fette bilden die gesunde Basis. Einige Nährstoffe sind als Brain Food bekannt und für die Hirnfunktionen besonders wichtig. Dazu gehören Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine, wie Vitamin B6, B9 (Folsäure) und B12, Vitamin C, Vitamin E, Eisen und Magnesium.    Gedächtnisleistung steigern: Die besten Lebensmittel (Auswahl)  
 
  Omega-3-Fettsäuren:  Chiasamen, Leinsamen, Leinöl, Fisch, Algen 
  B-Vitamine:  Dunkles Blattgemüse, Erdnüsse, Eier, Quinoa, Amaranth, Hülsenfrüchte 
  Antioxidantien:  Kiwi, Beeren, Brokkoli, Rote Bete, Avocado, Olivenöl, Sprossen 
  Mineralstoffe:  Sesam, Sango-Meereskoralle, Kürbiskerne, Mohn, Bananen 
 
 
 Gedächtnis stärkende Mittel für Konzentration und Erinnerungskraft 
 Wer Schwierigkeiten hat, genügend Nährstoffe aufzunehmen oder häufig mit Konzentrationsschwierigkeiten und starker Vergesslichkeit kämpft, holt sich am besten spezielle Hilfsmittel aus der Natur.  Ginkgo, Ginseng  und die ironischerweise fast vergessene  D-Galactose  werden von renommierten Persönlichkeiten aus Gesundheit und Medizin oft und unabhängig empfohlen. 
 
 Galactose: Der Zucker gegen Vergesslichkeit 
  Galactose – auch „Schleimzucker“ genannt – ist ein Einfachzucker, der in Milchprodukten, Muttermilch und pflanzlichen Lebensmitteln wie Kichererbsen oder Heidelbeeren vorkommt. Der Name kommt aus dem griechischen (galactos, zu deutsch „Milch“). Viele verbinden ihn mit dem Wort Galaxie. Tatsächlich kommt Galactose in geringen Mengen im interstellaren Raum vor. In den Weiten des Kosmos konnten Moleküle in Staub- und Gaswolken gefunden werden.  Galactose gilt als essenzieller Zucker, ist  Bestandteil jeder Nervenzelle  und hat eine ähnliche Struktur wie Glucose. Sie ist weniger populär, aber entscheidend für den Energiestoffwechsel von Lebewesen. Galactose kann vom Körper insulin- unabhängig aufgenommen werden und Kognitionsleistungen fördern. Die natürliche und biologisch aktive Form heißt D-Galactose. Anwendung findet Galactose als Energiespender für das Gehirn bei 
 
 Nachmittagstiefs 
 anhaltender Müdigkeit 
 im Hobby- und Leistungssport 
 bei Demenz und Depressionen (hier wird sie präventiv und begleitend eingesetzt) 
 als insulinunabhängiges, blutzuckerschonendes und zahnfreundliches Süßungsmittel (für Diabetiker wärmstens empfohlen) 
 
 Mehr über Galactose erfahren  
 Ein Tag für den Kopf 
 Nachdem wir uns in die Gehirnforschung vertieft haben, stellt sich die wichtigste Frage: Wie kann ich all diese Tricks in meinem Alltag anwenden? Eine  Tagesroutine , die sich darauf konzentriert, Zeit für geistige Aktivität und Ruhephasen einzuräumen, kann wie folgt aussehen: 
 
 Nach dem Aufstehen ein Glas Wasser oder einen  Morgentee  trinken. 
 Mit der anderen Hand als gewohnt die Zähne putzen. 
 3 – 20 Minuten meditieren oder in die Seiten des Lieblingsbuches eintauchen. 
 Die Aufgaben für heute mit der Loci-Methode einprägen. 
 In der Mittagspause 15 – 20 Minuten spazieren gehen. Dabei aufmerksam die Umgebung beobachten und bewusst atmen. 
 Wenn die Nachmittagsmüdigkeit aufkommt, einen Kakao zubereiten, 3 g D - Galactose dazugeben und genießen. 
 Vor dem Abendbrot 3 Minuten Zeit nehmen und Revue passieren lassen: Wofür bin ich heute dankbar? Was war schön? Was werde ich morgen besser machen? 
 Den Tag mit einem  Abendtee  ausklingen lassen. 
 
 
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                            <updated>2023-08-20T17:00:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Die Magie der Kräuter: Eine Reise in die Welt der natürlichen Heilmittel</title>
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                                            Kräuter sind seit Jahrtausenden fester Bestandteil der menschlichen Gesundheitspflege und Ernährung. Wir wollen in die Welt der Kräuter eintauchen, ihre heilenden Eigenschaften erkunden und erfahren, wie sie unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden positiv beeinflussen können.
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 Die Magie der Kräuter: Eine Reise in die Welt der natürlichen Heilmittel 
 Kräuter sind seit Jahrtausenden fester Bestandteil der menschlichen Gesundheitspflege und Ernährung. Ihre vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten reichen von kulinarischen Freuden über naturheilkundliche Anwendungen bis hin zur Aromatherapie. Wir wollen in die Welt der Kräuter eintauchen, ihre heilenden Eigenschaften erkunden und erfahren, wie sie unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden positiv beeinflussen können. 
 Was auf unseren Wiesen und Feldern, an Wegrändern und Waldsäumen so wächst, ist oft außergewöhnlich reich an Nährstoffen und bioaktiven Verbindungen, die eine Fülle von gesundheitlichen Vorteilen bieten. Sie stärken unser Immunsystem, schützen vor oxidativem Stress und fördern die Vitalität. Antioxidantien in Kräutern wie Rosmarin und Oregano unterstützen den Zellschutz und können entzündungshemmende Wirkungen haben. 
 Traditionelle Anwendungen trifft moderne Forschung: 
 Alte Kulturen wie die chinesische Medizin und Ayurveda haben seit jeher Kräuter für Heilzwecke genutzt – und auch in unseren Breiten haben Kräuterkundige wie Maria Threben oder Hildegard von Bingen weithin Bekanntheit erlangt und uns einen zeitlosen Schatz an Wissen hinterlassen. Moderne Forschung bestätigt nun viele dieser traditionellen Anwendungen. Beispielsweise haben Studien gezeigt, dass Kurkuma stark entzündungshemmend wirken kann, während Lavendel beruhigende Eigenschaften für den Schlaf besitzt.  Hier am Andreashof widmen wir uns ein ganzes Jahr lang mit der Veranstaltungsreihe  „Heilkräuter erleben“  jeden Monat einem bestimmten Heilmittel aus dem Schoß der Natur und seinen Anwendungen. 
 Verwendung von Kräutern im Alltag: 
 Die kulinarische Verwendung von Kräutern ist aus der Küche nicht wegzudenken – sie verleihen einem Gericht Charakter, Atmosphäre und Einzigartigkeit. Probiere es selbst und überrasche Deinen Geschmackssinn mit etwas frischem Basilikum oder Minze im Salat oder Zimt am Braten.  Heilsame Kräutertees sind oft wohl vertraute als auch wirksame Mittel, die vor gar nicht allzu langer Zeit die Natur zur wichtigsten Apotheke der Menschen machte, bevor pharmazeutische Präparate den Markt zu dominieren begannen und damit auch die Beziehung zu den Heilkräutern mehr und mehr aus dem Bewusstsein verschwand. Doch wer kennt nicht das ein oder andere noch aus der Kindheit, wenn der Bauch von der Kamille beruhigt wurde, der Husten sich mit Thymian und Spitzwegerich lösen sollte und die Calendula Verletzungen pflegte und Arnika jeden heftigen körperlichen oder seelischen Schlag linderte? Abends haben Lavendel oder Baldrian beruhigt und die Pfefferminze erfrischt noch immer in fast jeder Zahnpasta. Kreiere deine eigenen Kräuteröle oder -tinkturen, um von ihren natürlichen Vorteilen zu profitieren. 
 
 Kräuter und Nachhaltigkeit: 
 Natürlich macht es einen Unterschied, beim Kauf von Kräutern auf ihre nachhaltige Anbauweise zu achten. Doch das eigentlich ökologische Potenzial einer intensivierten Beziehung zu den Kräutern, die uns umgeben, liegt in einem anderen Bewusstsein. Wenn wir um uns herum die Vielfalt und den Reichtum der Natur entdecken und in oft unscheinbaren Pflänzchen unfassbare kräftige oder feine Aromen oder gar Heilkräfte finden, verändert sich unsere Beziehung zu dieser Umwelt. Sie tritt uns wirksam, geradezu individuell und sprechend – und vor allem wertvoll und unschätzbar entgegen. Sie kann zu einem Gegenüber werden, das wir schützen wollen weil es uns vertraut wird. Es ist geradezu so, dass die Heil- und Aromakräuter uns mit ihren Wirkungen ein Beziehungsangebot machen. 
 Zukunftsausblick: Die Rolle der Kräuter in der modernen Gesellschaft: 
 In einer Zeit, in der immer mehr Menschen natürliche Heilmittel und eine Mündigkeit in Bezug auf ihre eugene Gesundheit suchen, erleben Kräuter eine Renaissance. Ihr Potenzial als präventive Maßnahme und Heilmittel, aber auch zur Stressreduktion wird immer mehr anerkannt. Indem wir Kräuter in unseren oft vom Natürlichen entfremdeten Alltag integrieren, können wir eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen und unser Wohlbefinden nachhaltig steigern. 
 
 Die Kunst des Kräutersammelns 
 Die Kunst des Kräutersammelns und ihre Verarbeitung ist eine zeitlose Tradition, die uns erlaubt, die Essenz der Natur in unseren Händen zu halten. Das Sammeln von wilden Kräutern kann eine erfüllende Erfahrung sein, erfordert jedoch Achtsamkeit und Wissen über lokale Pflanzenarten. Bevor du mit dem Sammeln beginnst, erkunde die Umgebung, respektiere natürliche Lebensräume und achte darauf, nicht geschützte oder seltene Arten zu ernten.  Sobald du deine Kräuter gesammelt hast, kannst du sie auf verschiedene Arten verarbeiten. Die Herstellung von Kräutertees ist eine der einfachsten Methoden: Trockne die Blätter und Blütenkopfe an einem gut belüfteten Ort und bewahre sie dann in einem luftdichten Behälter auf. Heilkräuter wie Johanniskraut oder Baldrian können zu Tinkturen verarbeitet werden, indem du die Pflanzenteile in Alkohol einlegst und sie über mehrere Wochen ziehen lässt. Dies erfordert Geduld, belohnt aber mit konzentrierten Heilmitteln. Für die Herstellung von Kräuterölen, die oft in der Aromatherapie verwendet werden, können die Pflanzenteile in Öl eingelegt und über einen längeren Zeitraum mazeriert werden, um ihre natürlichen Öle freizusetzen.  Durch das Sammeln und Verarbeiten von Kräutern können wir nicht nur eine tiefere Verbindung zur Natur aufbauen, sondern auch die Potenziale dieser Pflanzen in unseren eigenen Händen entfalten. Es ist jedoch wichtig, sich über die richtigen Methoden und die jeweiligen Pflanzen gut zu informieren, um ihre heilenden Eigenschaften sicher und effektiv zu nutzen.  Die Welt der Kräuter ist eine Quelle unendlicher Möglichkeiten und neuer Beziehungen. Sie verbindet unsere historische Vergangenheit mit den Bedürfnissen unserer modernen, technisierten Gesellschaft. Durch die Verbindung von traditionellem Wissen, den Erkenntnissen wissenschaftlicher Forschung, praktischer Anwendung im Alltag, einer Ökologie des Bewusstseins und einem Blick in die Zukunft erkennen wir die wahre Magie, die in diesen bescheidenen Pflanzen steckt. Lasst uns die Kräuter in unser Leben integrieren, um Gesundheit, Genuss und Nachhaltigkeit zu vereinen. 
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 HEILKRÄUTER VERANSTALTUNGEN 
 
  VORTRAG: Freitag, 25. August 2023, 19.30 Uhr – HEILKRÄUTER   Sammeln &amp;amp; Verarbeiten  Christine Freistetter, Gärtnermeisterin, Andreashof, Überlingen  Richtwert: 12 €, ohne Anmeldung 
  SEMINAR: Samstag, 26. August 2023, 10.00 - 16.00 Uhr – HEILKRÄUTER    sammeln, trocknen, verarbeiten  Vor unserer Haustüre wachsen wunderbare Heilkräuter. Daraus können wir Wildkräuter-Salate, Kräuterbutter, Salben, Tinkturen und andere wunderbar heilende Präparate herstellen. All das und vieles mehr erfahren Sie an diesem Wochenende. Wir werden ein bis zwei Produkte herstellen.  Anmeldung: info@andreashof-bodensee.de 
 
  Weitere Termine &amp;gt;   
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 GESUNDHEIT VERANSTALTUNGEN 
 
  VORTRAG: Freitag, 20. Oktober 2023, 19.30 - 21.00 Uhr – RUND UM&#039;S KRANKE KIND   Sammeln &amp;amp; Verarbeiten  mpulsvortrag zum Thema „Fieber natürlich begleiten“  Dr. Christoph Fischer, Kinderarzt aus Überlingen   Richtwert: 12 €, ohne Anmeldung 
  SEMINAR: Samstag, 21. Oktober 2023, 10.00 - 13.00 Uhr – WICKEL &amp;amp; AUFLAGEN    Interaktives Seminar   Maria Büttner, Anthroposophische Körpertherapeutin, integratives Haus der Gesundheit Heidenheim   Basispreis: 40 € inkl. Material  Förderpreis: 52 € inkl. Material Ermäßigt: 28 € inkl. Material  Anmeldung: an info@andreashof-bodensee.de oder 07551 947470 bis 1 Woche vor Veranstaltungsbeginn. 
 
  Weitere Termine &amp;gt;   
 
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            <title type="text">SoLaWi: Ein zukunftsfähiges Modell für nachhaltige Lebensmittelversorgung</title>
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                                            Solidarische Landwirtschaft, kurz SoLaWi, ist die Antwort auf viele Herausforderungen konventioneller Betriebe. Doch wie genau funktioniert sie? Was sind die Herausforderungen? Und wie kann man teilnehmen?
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  Solidarische Landwirtschaft, kurz SoLaWi, ist die Antwort auf viele Herausforderungen konventioneller Betriebe. Eine Gruppe von Menschen schließt sich mit einem Anbaubetrieb zusammen. Gemeinsam übernehmen sie die Kosten für einen Betrieb und teilen die Ernte. Das Besondere: SoLaWi geht über den reinen Austausch von nachhaltigen Lebensmitteln hinaus. Mitglieder sind Teilhaber und können aktiv mitgestalten.   Übersicht  
 
  Die Grundprinzipien   
  Einblicke in Organisation und Struktur  
  Vorteile des solidarischen Modells  
  Wie funktioniert Solidarische Landwirtschaft in der Praxis?  
  Mitmachen  
 
 
 Grundprinzipien einer Solidarischen Landwirtschaft 
Solidarische Landwirtschaft ist in den USA als Community Supported Agriculture (CSA) bekannt und beschreibt ein wiederentdecktes  Modell für nachhaltige Lebensmittelproduktion und Lebensmittelverteilung . VerbraucherInnen schließen sich zu einer Gemeinschaft zusammen, um einen landwirtschaftlichen Betrieb finanziell zu unterstützen. Die Produktion wird mitgetragen. Im Gegenzug erhalten Mitglieder frische, saisonale Lebensmittel direkt vom Hof.   
 Landwirtschaft anders machen 
Der Ursprung der solidarischen Landwirtschaft liegt in den 1960er Jahren in Japan. SoLaWi entstand aus der Teikei-Bewegung heraus. Teikei wird grob als partnerschaftlicher Handel übersetzt und richtet sich gegen die negativen Auswirkungen von konventionellen Landwirtschaftspraktiken.   Im Fokus stehen der Schutz von Umwelt und Gesundheit, Selbstbestimmung in der Nahrungsmittelproduktion und wirklich nachhaltige Wirtschaftsweisen.   
 
 Die 8 solidarischen Prinzipien einer SoLaWi 
 
  Gemeinschaft:  Mitglieder der Solidarischen Landwirtschaft teilen sowohl die Verantwortung und Kosten für einen landwirtschaftlichen Betrieb als auch seine vielfältigen Erzeugnisse. Sie tragen gemeinsam Risiken und profitieren von der gesunden Nahrungsfülle und lebendigen Interessengemeinde. 
  Transparenz:  Jahresbudgets, Rücklagen, Lohnansätze und Investitionen werden gegenüber der Gemeinschaft offengelegt. Das gilt auch für verwendete Betriebsmittel, Zukäufe oder Anbaumethoden. 
  Mitspracherecht:  Die Einbindung der VerbraucherInnen ist ein wichtiges Prinzip der Solidarischen Landwirtschaft. Mitglieder haben die Möglichkeit alles über Anbauweisen, Saatgut oder Ressourcennutzung zu erfahren. Sie können Wünsche äußern und die Anbauplanung sogar mitgestalten. 
  Direkte Verbindungen:  Zwischen Produzenten und VerbraucherInnen entstehen direkte Beziehungen. Wer möchte, erlebt den landwirtschaftlichen Prozess hautnah, besucht den Hof, kann mit „ackern“ und einen persönlichen Kontakt zu Mitwirkenden aufbauen. 
  Nachhaltigkeit:  Ein zentraler Ansatz jeder SoLaWi ist die zukunftsfähige landwirtschaftliche Praxis. Der Fokus liegt auf ressourcenschonenden, umweltfreundlichen Methoden. Schädliche Pflanzenschutzmittel oder künstliche Dünger kommen nicht zum Einsatz. Biodiversität und Bodenfruchtbarkeit wird erhalten und gefördert. Die Unterstützung der lokalen Landwirtschaft reduziert den Transportaufwand, auch Verpackungsmüll, enorme Lebensmittelverschwendung und lange Kühlketten fallen weg. 
  Fairness:  Die solidarische Landwirtschaft fördert den fairen Handel zwischen ErzeugerInnen und VerbraucherInnen. Die Mitgliedbeiträge sind transparent festgelegt. Damit wird Produzenten eine Einkommensgrundlage gesichert und der Gemeinschaft Zugang zu hochwertigen und frischen Nahrungsmitteln ermöglicht. 
  Vertrauen:  Ernte teilen ist Vertrauenssache. Mitglieder machen sich gemeinsam für die Agrarwende stark. Sie unterstützen sich gegenseitig, teilen Verantwortung und wollen zum Erfolg einer SoLaWi beitragen. 
  Selbstbestimmung:  Unter dem Druck der staatlich geförderten industriellen Landwirtschaft brechen kleine Betriebe häufig zusammen. Viele Bauern und Bäuerinnen müssen Kompromisse eingehen, um rentabel zu bleiben. Das solidarische Modell bietet eine zukunftsfähige Lösung. LandwirtInnen bekommen wieder Handlungsspielraum, den es für die ökologische Bewirtschaftung auf dem Feld braucht. 
 
 
   
 Gemeinsam wachsen: So funktioniert Solidarische Landwirtschaft 
Solidarische Landwirtschaft zielt in erster Linie darauf ab, die nachhaltige Lebensmittelversorgung für alle zu gewährleisten. Sie folgt einer überschaubaren Kreislaufwirtschaft und ist nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet.   Ein Blick in die Organisation von SoLaWis weltweit zeigt, jede Community macht es etwas anders und wirtschaftet doch nach den gleichen Prinzipien.    Mitgliedsbeiträge:  In der Regel zahlen Mitglieder Beiträge im Voraus, damit sie für Saatgut, Landmaschinen, Betriebsmittel oder Lohnkosten von LandwirtInnen zur Verfügung stehen. Durch diese finanzielle Unterstützung wird die Planung der kommenden Anbausaison erleichtert. Beiträge können monatlich, quartalsweise oder jährlich erhoben werden. Die Höhe hängt vor allem von der Größe einer SoLaWi ab.    Kosten setzen sich zum Beispiel zusammen durch: 
 
 die Anzahl der Mitglieder 
 Bedürfnisse/Wünsche 
 geplante Anbauflächen 
 Methoden 
 Standort 
 
Innerhalb der Gemeinschaft wird solidarisch abgestimmt, wie sich jeder finanziell beteiligen kann. Zudem sollen verschiedene Abo-Modelle für Gemüsekisten allen Menschen den Zugang zu gesunden Lebensmitteln erleichtern.    Ernteanteile:  Mitglieder erhalten regelmäßig – meist wöchentlich – frische, saisonale und regionale Lebensmittel. Von Obst, Gemüse, Kräutern bis hin zu Milchprodukten, Eiern, Brot oder Fleisch, kann alles dabei sein. Meist wird die Ernte nach einem festgelegten Verteilungsschlüssel herausgegeben. Je nach Größe eines Abos kann der variieren. Selbstbedienung ist in vielen Betrieben angesagt und immer mehr SoLaWi Höfe achten auf vielfältige vegane Angebote.  
 
 Vorteile der solidarischen Landwirtschaft 
 
  Marktunabhängigkeit:  Mitglieder erhalten gesunde Lebensmittel aus erster Hand. Da die Ernte direkt vom Hof kommt, ist die Qualität höher als bei industrieller Massenproduktion. Da alle Zwischenhändler und Transportwege wegfallen, wird die bestmögliche Frische der Produkte erreicht. Viele SoLaWi Höfe bauen biodynamisch an und sind Demeter zertifiziert. Die Preisgestaltung ist fair und transparent gehalten, der Kostenaufwand für die Vermarktung fällt weg. 
  Gemeinschaft und soziale Verbindungen:  Solidarische Landwirtschaft fördert den Aufbau einer starken, lebendigen Gemeinschaft. Frisches Gemüse wird vielen Menschen in der Region zugänglich. Mitglieder geben sich gegenseitig eine Lebensgrundlage, die im Einklang mit der Umwelt stattfindet, können sich untereinander vernetzen, gemeinsam gärtnern und Erfahrungen austauschen – vom Samenkorn bis zum fertigen Mittagessen im Hofcafé. 
  Bewusstsein:  Durch die direkte Beteiligung am Anbauprozess entwickeln alle ein bewussteres Verhältnis zu ihrer Ernährung. Kinder lernen von Anfang an Zusammenhänge verstehen und können Nahrungsmittel anders wertschätzen. Saisonales Kochen gestaltet sich einfacher und Essgewohnheiten werden intuitiv an den Rhythmus des Jahres angepasst. 
  Entwicklung:  Mitgliedsbeiträge kommen den ErzeugerInnen direkt zugute und tragen zur regionalen Entwicklung bei. Gleichzeitig kann die Gemeinschaft am vielfältigen Leben eines Natur- und Kulturparadieses teilhaben und gesund wachsen. Tipps und Tricks für den eigenen Garten werden ausgetauscht, Rezepte nachgekocht oder Veranstaltungen besucht. 
  Ökologischer Impact:  Durch die ökologisch bewirtschafteten Flächen wird heimischen Tier- und Pflanzenarten ein Rückzugsort geboten. SoLaWi wirkt dem Artensterben entgegen. Hinzukommt der niedrige Energieaufwand und geringe Ausstoß von Treibhausgasen. Umweltschonende Anbaumethoden, kurze Transportwege ohne Verpackungsmüll, keine langen Kühlketten und keine Lebensmittelverschwendung machen die Solidarische Landwirtschaft zu einem vielversprechenden Modell für eine lebenswerte Zukunft. 
 
 
 SoLaWi in der Praxis 
Laut Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft wünscht sich die große Mehrheit der Bevölkerung eine Ernährungswende. Zwei Drittel bevorzugen umweltschonende Anbaumethoden, artgerechte Tierhaltung und faire Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig stehen alternative Modelle, insbesondere in der Anfangsphase, vor vielen Herausforderungen.   
 Hindernisse und gute Aussichten 
Ein neues SoLaWi-Projekt braucht gute Planung, aktive Beteiligung von Menschen, Zeit und offene Kommunikation bei der Entscheidungsfindung. Der Austausch mit erfahrenen Gärtnern und Gärtnerinnen ist besonders wertvoll, genauso wie die Vernetzung mit Mitgliedern von anderen, bereits etablierten Genossenschaften. Schulungen, Workshops, Vorträge oder allgemeine Info-Veranstaltungen fördern Bewusstsein und Weiterbildung – für VerbraucherInnen und LandwirtInnen. Über Partnerschaften mit mehreren landwirtschaftlichen Betrieben, Organisationen und lokalen Gemeinden kann eine unterstützende Umgebung geschaffen werden.    Der Blick in die Zahlen motiviert: 2009 gab es in Deutschland erst elf Betriebe, die den innovativen Weg der Solidarischen Landwirtschaft für sich entdeckten. Laut Schätzungen ist die Zahl inzwischen auf rund 500 SoLaWi Höfe gewachsen – Tendenz steigend. Die ersten Langzeiterfahrungen fließen jetzt in Neugründungen mit ein.    Zum Mitmachen bewegt werden wir vor allem durch den Genuss von frischen Lebensmitteln und durch die Rückkehr zum Ursprünglichen. Das heißt mal wieder mit den Händen arbeiten können, einen Garten gemeinsam bewirtschaften, unabhängiger sein von der Industrie, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen und neue Anregungen für das eigene Leben mitnehmen.     TIPP:  Zur Zeit tourt sogar ein Film durch deutsche Kinos, der sich der solidarischen Landwirtschaft ausführlich widmet:  Ernte teilen     
 Wer kann mitmachen? 
Wirklich jeder kann mitmachen. Ein Pluspunkt ist das Interesse an Landwirtschaft, Natur und gemeinsamer Arbeit im Freien. SoLaWis sind in der Regel um einen Hof organisiert und versorgen mehrere Abholstellen in der Woche mit Gemüsekisten. Zudem gibt es Mitarbeitertage. Interessierte Menschen und arbeitswütige, helfende Hände sind herzlich willkommen. Sie möchten Teil werden?   
 Solidarische Landwirtschaft in der Nähe finden 
Eine Solidarische Landwirtschaft in der Nähe finden Sie zum Beispiel über die  Karte des SoLaWi Netzwerks  oder der Initiative  Ernte teilen . Dort können Sie sich schnell einen Überblick verschaffen. Geben Sie einfach über das Suchfeld Ihre Stadt und Postleihzahl ein. SoLaWis außerhalb Deutschlands sind  hier  aufgelistet.    Weitere Wege zur SoLaWi in der Nähe: 
 
 Auf dem Wochenmarkt nachfragen 
 Gesuchs-Anzeigen in Verbandszeitschriften anschauen 
 Broschüren/Gemeindezeitschriften der Region durchblättern 
 Inserate auf hochsuchtbauer.de finden 
 In die Initiativen-Liste der Solawi-Netzwerkseite eintragen 
 Einen Solawi-Rundbrief starten 
 
Mehr über die   SoLaWi Andreashof   erfahren 
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                            <updated>2023-06-29T09:30:00+02:00</updated>
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            <title type="text">Bestes Gesichtsöl für reife Haut</title>
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                                            Gesichtsöl für reife Haut enthält intensiv pflegende Wirkstoffe und polstert langanhaltend auf. Vor allem hautverwandtes Naturöl liefert spezielle Fettsäuren und Nährstoffe, die tief in die Lipidschicht der Hautbarriere eindringen können. Feuchtigkeit wird länger gespeichert, ...
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 Bestes Gesichtsöl für reife Haut 
  Gesichtsöl für reife Haut enthält intensiv pflegende Wirkstoffe und polstert langanhaltend auf. Vor allem hautverwandtes Naturöl liefert spezielle Fettsäuren und Nährstoffe, die tief in die Lipidschicht der Hautbarriere eindringen können. Feuchtigkeit wird länger gespeichert, die Zellerneuerung angekurbelt und unreine Haut sogar ausgeglichen.   Übersicht  
 
  Welches Gesichtsöl für meinen Hauttyp?  
  Bestes Gesichtsöl für reife Haut  
  Gesichtsöl richtig anwenden  
  Haut von innen unterstützen  
 
 Mit den Jahren spiegelt sich das Leben in unserem Gesicht wider. Die Haut beginnt Geschichten zu erzählen, zeigt Charakter. Doch auch der natürliche Alterungsprozess macht sich bemerkbar. Unser Schutzschild wird anspruchsvoller.  Gesichtsöle sind eine wunderbare Möglichkeit, um reifer Haut tiefenwirksame Pflege zu schenken. Sie enthalten hochwertige Pflanzenöle, die in ihrer Zusammensetzung der körpereigenen Hautstruktur ähneln. Dadurch können sie tiefer in die Haut eindringen als Cremes - ganz ohne starke Verarbeitung oder Zusatzstoffe. 
     
 
 Gesichtsöl für jeden Hauttyp 
  Gesunde Haut wird in vier Hauttypen eingeteilt: 
 
  Normale Haut  beschreibt den ausgeglichenen Hauttyp. Sie ist weder zu trocken noch zu fettig, hat kaum Ansprüche und neigt selten zu Empfindlichkeiten. Äußerlich zeichnet sie sich durch ein ebenmäßiges Erscheinungsbild aus. Normale Haut ist feinporig, geschmeidig und rein. 
  Trockene Haut  bezeichnet einen Hauttyp, bei dem der Körper weniger Talg produziert als bei ausgeglichener Haut. Sie braucht reichhaltige Pflegeprodukte mit Lipiden, die dem verstärkten Feuchtigkeitsverlust entgegenwirken. Gesichtsöle sollten gut einziehen, die Regeneration unterstützen und langanhaltend Feuchtigkeit spenden. Tendenziell werden alle Hauttypen mit den Jahren trockener, dünner und anspruchsvoller. Die Hautbarriere wird anfälliger, der Teint fahler, Faltenbildung verstärkt sich und ein Spannungsgefühl nimmt zu. 
  Fettige Haut  entsteht durch eine übermäßige Talgproduktion. Dieser Hauttyp zeichnet sich durch sichtbar vergrößerte Poren aus, glänzt und neigt zu Unreinheiten. Er gilt als der Hauttyp, welcher bei gleichen Umweltfaktoren am langsamsten altert. Die äußere Anwendung von stark komedogenen Ölen wie Kokosöl, Weizenkeimöl oder Leinöl sollte bei fettiger Haut vermieden werden. Arganöl, Rosenöl, Jojobaöl oder Rizinusöl eignen sich hingegen gut, da sie dem hauteigenen Sebum ähneln und die Talgproduktion regulieren. 
  Mischhaut  bezeichnet, wie der Name es verrät, einen Mix aus mehreren Hauttypen. Dabei haben T-Zone (der Bereich von Stirn, Nase und Kinn) und Wangen unterschiedliche Ausprägungen. Die T-Zone ist oft fettig, während die Wangen zu Trockenheit neigen oder normale Merkmale aufweisen. Ein Gesichtsöl mit ausbalanciertem Fett- und Feuchtigkeitsteil, übersichtlich formuliert und vorzugsweise ohne Alkohol, eignet sich am besten für Mischhaut. 
 
 Hauttypen gelten als Orientierungshilfe  und sind nicht in Stein gemeißelt. Die Beschaffenheit unserer Haut ist von vielen Faktoren abhängig. Genetik, Ernährung, Umwelt, Stress, Schlafmangel, Hormone, der natürliche Alterungsprozess und verwendete Kosmetika beeinflussen sie. Auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie ein Gesichtsöl für die tägliche Pflege wählen, das für jeden Hauttyp geeignet ist. Gerade  Gesichtsöl für reife Haut erfüllt dieses Kriterium.  
      
  Bestes Gesichtsöl für reife Haut 
 Die Haut revitalisieren, Hautalterung verlangsamen, Falten aufpolstern und mit essenziellen Nährstoffen versorgen, ohne zu überpflegen. Am besten geht das mit diesen Gesichtsölen: 
 
  Jojobaöl  gehört zu den am häufigsten verwendeten Grundstoffen in der hochwertigen Naturkosmetik. Es liefert Vitamin A und Vitamin E, Omega-Fettsäuren und einen leichten Lichtschutzfaktor. Das Öl zieht schnell in die Haut ein und hinterlässt keinen schweren Fettfilm. Es hat besonders feuchtigkeitsspendende und entzündungshemmende Eigenschaften. Jojobaöl ist zudem bekannt dafür, die Talgproduktion auszugleichen und gereizte Haut zu beruhigen. Es glättet raue Stellen und hinterlässt ein frisches, jugendliches Hautbild. 
  Arganöl  ist ein schweres, nährstoffreiches Öl. Gleichzeitig ist es nicht komedogen, also für jeden Hauttyp geeignet (auch für fettige Haut). Arganöl liefert eine Menge Vitamin E. Das Antioxidans hilft dem Körper, freie Radikale zu bekämpfen und Hautschäden durch UV-Licht, Stress oder Umweltverschmutzung zu reduzieren. Der hohe Anteil an Vitamin E und komplexe Fettsäuren tragen dazu bei, Linien und Falten zu minimieren. Die Haut wird gestrafft und vor äußeren Einflüssen besser geschützt. 
  Borretschöl  ist von Natur aus reich an Gamma-Linolensäure (enthält etwa 25 Prozent GLA und schlägt damit Nachtkerzenöl mit einem Anteil von etwa 10 Prozent). Die essenzielle Fettsäure wird für ihre entzündungshemmende und hautpflegende Wirkung geschätzt. Hautärzte empfehlen Borretschöl bei Neurodermitis und gereizter Haut. Reife Haut profitiert von seinen stark regenerierenden Eigenschaften. Wie Arganöl und Jojobaöl ist es die ideale Pflege für trockene Haut. 
  Avocadoöl  liefert im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzenölen eine nennenswerte Menge Vitamin A. Olivenöl ist ebenfalls Spitzenreiter, wirkt jedoch komedogen und eignet sich daher nicht für jeden Hauttyp. In der Dermatologie als Retinol bekannt, verbessert Vitamin A die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. Wie die anderen Gesichtsöle für reife Haut liefert Avocadoöl viele Fettsäuren und Vitamin E. Es kann die Kollagenproduktion unterstützen und anspruchsvolle Haut sichtbar straffen. 
  Mandelöl  ist als beliebtes Gesichtsöl für reife Haut bekannt. Es eignet sich auch für sehr empfindliche Haut, pflegt samtweich und vereint zahlreiche Anti-Aging-Wirkstoffe. Mandelöl ist reich an ungesättigten Fettsäuren und Vitaminen. Linolsäure etwa stärkt die Hautbarriere, Palmitinsäure sorgt dafür, dass das Pflanzenöl gut in die Haut einzieht. Die Hautstruktur wird geglättet und kann Feuchtigkeit viel besser speichern. 
  Rosenöl  gehört zu den besten Gesichtsölen für reife Haut. Hier lohnt es sich, den Unterschied zwischen Wildrosenöl (auch Rosehip oder Hagebuttenkernöl) und dem ätherischen Rosenöl zu kennen. Beide Öle festigen die Haut und schenken einen gesunden, frischen Glanz.     Wildrosenöl  steckt voller Vitamin A, Vitamin E und Vitamin C. Letzteres stimuliert als starkes Antioxidans die Kollagensynthese. Kollagen sorgt dafür, dass unsere Haut überhaupt Feuchtigkeit aufnimmt und speichert. Ab dem 25. Lebensjahr stellt der Körper immer weniger Kollagen her. Der Verlust von Spannkraft und Feuchtigkeitsspeicherung führt wiederum zu den sichtbaren Anzeichen der Hautalterung. Mit Vitamin C in der Hautpflege können wir dem natürlichen Prozess entgegenwirken. Sonnenschäden, Akne-Narben, tiefe Falten und ein fahler Teint werden gemildert.    Reines  ätherisches Rosenöl  wirkt durchblutungsfördernd, zellerneuernd, spendet langanhaltend Feuchtigkeit und beruhigt sensible und gerötete Haut. Für die optimale Pflege von anspruchsvoller Haut wird es mit anderen Pflanzenölen wie Jojobaöl kombiniert. 
 
  Gesichtsöle richtig anwenden 
 Für definierte Hautkonturen, Festigkeit und einen ebenmäßigen Teint werden Gesichtsöle auf die leicht angefeuchtete Haut aufgetragen.  Ein großer Vorteil von Gesichtsölen ist, dass sie ohne Emulgatoren, Alkohole und andere Konservierungsstoffe auskommen. Achten Sie beim Kauf von einem Gesichtsöl für reife Haut darauf, dass es sich um ein kaltgepresstes und naturbelassenes Produkt handelt. Pflanzenöle werden bestenfalls miteinander kombiniert und Inhaltsstoffe übersichtlich gehalten.     
  Die Haut von innen unterstützen 
 Ein gutes Gesichtsöl kann kleine Wunder vollbringen. Wer der Hautalterung ganzheitlich entgegenwirken will, hilft auch von innen nach.   Laut aktueller Forschung werden etwa 30 Prozent der Hautveränderungen durch genetische Faktoren bedingt. Die restlichen 70 Prozent entstehen durch Einflüsse wie Luftverschmutzung, UV-Strahlung, falsche Kosmetika, Stress, eine gestörte Darmflora oder Schlafmangel.    Hier erfahren Sie 
 
  Wie Sie eine gesunde Schlafhygiene einführen  
  Die Darmflora aufbauen (mit Lebensmittel-Liste)  
  Haut nach dem Sonnenbad richtig pflegen  
  Den Körper entgiften  
  Selbstheilungskräfte aktivieren  
  Zurück zur inneren Mitte finden  
 
    Empfehlung:  Bei der Hautpflege zuerst auf einen Bereich konzentrieren. Das nimmt Druck raus. Auf sich und seinen Körper achten, aktiv bleiben, viel Wasser trinken und Hautveränderungen als Spuren eines langen, bewegten Lebens akzeptieren lernen, ist das wohl Heilsamste, was wir für unsere Haut von innen tun können. 
 
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            <title type="text">Colakraut: Verwendung, Wirkung und Pflege der Eberraute</title>
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                                            Colakraut ist eine Unterart der Eberraute, auch Limo-Pflanze oder Colastrauch genannt. Schon bei leichter Berührung verströmen die fedrigen Triebe ihren typischen Duft nach Cola und Zitrone. Welche Heilwirkungen schreibt man ihr zu und wie pflegt man sie im Garten?
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 Colakraut: Verwendung, Wirkung und Pflege der Eberraute 
  Colakraut (Artemisia abrotanum var. maritima), eine Unterart der Eberraute, auch Limo-Pflanze oder Colastrauch genannt, ist für seinen charakteristischen Geschmack bekannt. Schon bei leichter Berührung verströmen die fedrigen Triebe ihren typischen Duft nach Cola und Zitrone. Was viele nicht wissen: Eberraute ist eine Heilpflanze. Hier erfahren Sie, wie Colakraut Verwendung findet und im eigenen Garten angebaut wird.   Übersicht  
 
  Wirkung der Pflanze  
  Colakraut Verwendung  
  Rezeptideen  
  Steckbrief  
  Pflegetipps  
 
  Colakraut: Wirkung der Pflanze 
 Die Bezeichnung Colakraut ist vergleichsweise jung. In den meisten Überlieferungen finden wir es unter dem Namen Eberraute. Stabwurz ist ebenfalls geläufig, vor allem wenn über Tinkturen gesprochen wird.   Schon im antiken Griechenland und im Römischen Reich wurde die Heilwirkung der Eberraute vielseitig genutzt und geschätzt. Laut alten Schriften verschrieb sie Hippokrates bei Lungenentzündung, zur Beschleunigung von Geburten und zur Reinigung des Uterus. Bei Plinius wird Colakraut als Bestandteil von Wundsalben empfohlen. Später im Mittelalter kam es etwa bei Atemnot, Mutterleiden, Wunden und Gelbsucht zum Einsatz. Hildegard von Bingen erwähnt die Eberraute in einem Rezept für Magenwein.   Bis heute gilt Colakraut als bewährtes Naturheilmittel. Colakraut enthält Bitterstoffe und ätherische Öle, darunter Cineol, Kampfer und Thujon. Diese Stoffe sind für die krampflösende, antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung der Pflanze verantwortlich. 
 
  Cineol  wirkt zum Beispiel nachweislich antioxidativ und ist für seine schleimlösenden Effekte bekannt. Der Wirkstoff kann bei Atemwegsinfektionen zusätzliche Entzündungsreaktionen abschwächen und verhindern. 
  Kampfer  regt die Durchblutung an, wirkt Verkrampfungen entgegen, entspannt die Atemwege und stimuliert Nervenenden, was bei Schmerzen Linderung verschafft. 
  Thujon  gehört wie Kampfer zu den Bitterstoffen. In geringen Mengen, wie er natürlich in einigen Wildpflanzen vorkommt, wirkt der Stoff krampflösend und positiv auf das gesamte Verdauungssystem. In größeren Mengen und in Reinform ist Thujon hingegen giftig. Daher darf es Lebensmitteln nicht künstlich zugesetzt werden. Weil Thujon frühzeitige Wehen einleiten kann, sollten Schwangere und Stillende auf die Einnahme von Colakraut verzichten. Von einem übermäßigen Verzehr wird im Allgemeinen abgeraten. 
 
      
  Colakraut Anwendung 
 Colakraut wird vor allem als Gewürz- und Heilpflanze verwendet. Empfohlen wird es bei Magenkrämpfen, Darmbeschwerden, Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Regelschmerzen oder zur Stärkung des Immunsystems. Als Tee aufgebrüht beruhigt das Kraut die Verdauung. Tinkturen zur äußeren Anwendung werden bei Sportverletzungen, Sehnenscheidenentzündung, Rheuma und Muskelverspannungen genutzt.   Bei Parfümherstellern ist Colakraut auf Grund seines intensiven Duftes bekannt. Im Garten gilt das Kraut wiederum als natürliches und effektives Insektenschutzmittel. Wird die Eberraute in Mischkultur angepflanzt, profitieren benachbarte Pflanzen. Zudem kann Colakraut als Duftsträußchen im Kleiderschrank die Motten vertreiben.   Wer Limonaden einen feinen Cola-Geschmack verleihen will, verarbeitet am besten die zarten Triebspitzen. Kräftigen Fleischgerichten, Fisch, Gemüse und Eintöpfen gibt Eberraute eine würzige Note. Besonders gut passt es zu dunklen Bratsaucen, auch fettige Speisen profitieren, da die enthaltenen Bitterstoffe Völlegefühl entgegenwirken. Kreative Bäcker verarbeiten Colakraut in Muffins, Keksen und Brotwaren. In der Küche sollte Colakraut jedoch sparsam verwendet werden, da es sehr intensiv schmeckt.&amp;nbsp; 
 
     
 
  Rezepte mit Colakraut 
 Wenn Sie den Colastrauch selbst im Garten anbauen, können Sie ihre Duftstaude zu Cola Sirup verarbeiten und erfrischende Limonaden oder Wassereis zaubern. Bei Völlegefühl und Menstruationsbeschwerden ist Eberrautentee eine Wohltat. Wenn Sie gerne in der Küche experimentieren und nicht wissen, was Sie mit den vielen Colakrautzweigen anstellen sollen, bieten sich selbstgemachte Tinkturen an.     Getrocknete und geschnittene Eberraute kaufen &amp;gt;   
  
 Colakraut Rezept: Cola Sirup 
 Zutaten:  
 
 500 ml Wasser 
 400 g Kokosblütenzucker (oder andere Süße Ihrer Wahl) 
 15 g Zitronensäure 
 ½ Bio-Zitrone 
 75 g Colakraut Triebspitzen (frisch) 
 
    So geht’s:  
 
 Wasser und Zucker in einem Topf aufkochen, bis sich die Süße komplett aufgelöst hat. Dann leicht abkühlen lassen. 
 In der Zwischenzeit die Triebspitzen vom Colakraut waschen. Es werden nur die Spitzen verwendet, da der Cola Sirup sonst zu bitter wird. 
 Dann die Zitrone in feine Scheiben schneiden und mit Zitronensäure und Colakraut zum Zucker-Wassergemisch dazugeben. Gut umrühren. 
 Die Mischung an einem kühlen Ort zwei bis drei Tage ziehen lassen. Dann abseihen und erneut erhitzen. 
 Jetzt kann der fertige Sirup in eine sterile Flasche abgefüllt werden und hält sich mehrere Monate. 
 
 Serviervorschlag:  Den Sirup mit Eiswürfeln und Sprudelwasser aufgießen. Das Getränk erinnert an Cola, kommt an das Original aber natürlich nicht heran.    Wer eine zuckerfreie Limonade mit Colakraut probieren möchte, kann zwei Colakrautzweige in eine Karaffe geben, mit Mineralwasser aufgießen, verschließen und 30 Minuten ziehen lassen. Danach lässt sich das Infused Water einfach mit Orangensaft, Holunder, Limettenscheiben oder Stevia verfeinern. 
  
 Colakraut Rezept: Eberrauten Tee 
Ein Eberrauten Tee bei Bauchschmerzen oder Erkältung wird wie gängiger Kräutertee aufgebrüht. Nehmen Sie dafür ein bis zwei Teelöffel  getrocknete und geschnittene Eberraute  und gießen Sie diese mit heißem Wasser auf. Lassen Sie den Aufguss 3 bis 5 Minuten ziehen. Sie können Eberrautentee auch mit anderen Wildkräutern kombinieren und Zitrone hinzufügen. Ein Löffel Honig gleicht die bittere Note geschmackvoll aus. 
  
 Colakraut Rezept: Stabwurz Tinktur 
Mithilfe von Pflanzenauszügen und Tinkturen können wir wertvolle Wirkstoffe aus Heilpflanzen konservieren und für Gesundheit und Wohlbefinden nutzen. Hier ist die Konzentration der Inhaltsstoffe höher als in Tees oder frischen Pflanzen. Die Anwendung solcher Tinkturen erfolgt daher nur tropfenweise – in Wasser, Öl oder Tee verdünnt.    Hustentropfen und Magenbitter gehören zu den beliebtesten Tinkturen zum Einnehmen. Zur äußeren Anwendung sind Tinkturen bei Gelenkbeschwerden, Sehnenentzündung oder Muskelschmerzen gefragt. Dafür werden die betroffenen Stellen mehrmals täglich mit ein paar verdünnten Tropfen eingerieben oder abgetupft.    Pflanzenextrakte lassen sich ohne großes Equipment herstellen. Meistens wird mit Alkohol gearbeitet. Sie können Tinkturen aber auch ohne Alkohol zubereiten      Zutaten für eine Stabwurz Tinktur mit Essig (ohne Alkohol):  
 
 100 ml Tafelessig oder Apfelessig 
 12 g  getrocknete und geschnittene Eberraute  oder 50 g frisches Colakraut, gehackt 
 Schraubglas, ausgekocht 
 Pipettenflasche, ausgekocht 
 Passiertuch oder Kaffeefilter/Teefilter/feines Sieb 
 
   So geht’s:  
 
 Alle Utensilien gründlich waschen. 
 Essig in einen kleinen Topf geben und kurz aufkochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 
 Die getrocknete und geschnittene Eberraute in das Schraubglas geben und mit dem Essig auffüllen, so dass alle Pflanzenteile bedeckt sind. 
 Glas verschließen und an einem dunklen Ort bei Zimmertemperatur durchziehen lassen. Am besten regelmäßig schütteln, um mögliche Schimmelbildung vorzubeugen. 
 Frühestens nach 14 Tagen abseihen und die fertige Stabwurz Tinktur in einer Pipettenflasche kühl, dunkel und trocken lagern. Dann ist die Tinktur etwa ein Jahr haltbar. 
 
   Zutaten für eine Stabwurz Tinktur mit Natron (ohne Alkohol):  
 
 100 ml Wasser 
 25 g Colakraut 
 25 g Natron 
 Kleines Schraubglas, ausgekocht 
 Pipettenflasche, ausgekocht 
 Passiertuch oder Kaffeefilter/Teefilter/feines Sieb 
 
   So geht’s:  
 
 Das Colakraut gründlich waschen und in ein kleines Glas legen. 
 Natron mit Wasser vermischen und dazugeben. Es ist normal und wichtig, dass sich etwas Natron am Boden absetzt. Sollte es sich vollständig auflösen, etwas mehr Natron dazugeben. 
 Die Mischung etwa 7 Tage ziehen lassen und täglich einmal schütteln, um Schimmelbildung vorzubeugen. So wird auch die Extraktion der Wirkstoffe verstärkt. 
 Die fertige Tinktur abseihen und in eine Pipettenflasche füllen. 
 Bewahren Sie Ihre Stabwurzel Tinktur am besten kühl und dunkel auf. Bei Raumtemperatur ist sie etwa 3 Monate haltbar. 
 
 
  Colakraut: Pflanzenportrait 
 Colakraut ist eine Unterart der Eberraute. Die mehrjährige und winterharte Pflanze kann bis zu einem guten Meter hoch werden. Ihre Blätter sind schmal und länglich, von graugrüner Farbe und leicht behaart. Im Spätsommer bildet Colakraut kleine gelbgrüne Blüten aus. Ursprünglich aus Südeuropa und Kleinasien stammend, findet man das Gewächs immer häufiger in heimischen Gärten. Zur Gattung Artemisia gehören weitere Pflanzen mit markantem Aroma, wie etwa der Wermut, Absinth oder Beifuß.     STECKBRIEF   NAME:  Artemisia abrotanum   FAMILIE: Asteraceae  HÖHE: 60 bis 120 cm  HERKUNFT: Vorderasien  VERMEHRUNG: Stecklinge oder Teilung  BLÄTTER: schmale, graue Blätter mit einem starken aromatischen Duft  BLÜTEZEIT: Juli bis August  BLÜTEN: kleine, gelbe Blüten in Rispen angeordnet      
  Pflegetipps 
 
 Colakraut bevorzugt einen sonnigen bis halbschattigen Standort mit durchlässigem Boden. Der sollte nicht zu nährstoffreich sein und darf Kalk enthalten. 
 In der Regel braucht das Korbblütengewächs nur wenig Wasser. Mit Trockenheit kommt es deutlich besser zurecht als mit Staunässe. Gießen Sie bedarfsweise und lieber sparsam. 
 Colakraut ist eine pflegeleichte Pflanze, robust und genügsam. Sie müssen in der Regel nicht düngen. Wer das Wachstum der Heilpflanze fördern will, verpasst ihr im Frühjahr einen Rückschnitt. 
 Durch die ätherischen Öle sind Eberrauten kaum anfällig gegenüber Schädlingen und Krankheiten. Sollten doch einmal Blattläuse, Spinnenmilben oder Mehltau auftauchen, hilft ein mildes und natürliches Insektizid oder Fungizid. Das können zum Beispiel Knoblauchwasser und Schachtelhalmtee sein. 
 
 
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            <title type="text">Selbstheilungskräfte aktivieren – Einfache Übungen für jeden Tag</title>
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                                            Selbstheilungskräfte trägt jeder von uns in sich. Durch sie sind wir in der Lage, körperliche und seelische Wunden zu heilen – ohne Einfluss von außen. Was den inneren Arzt blockiert und mit welchen Übungen Sie Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, lesen Sie in diesem Artikel.
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 Selbstheilungskräfte aktivieren Einfache Übungen für jeden Tag 
   Selbstheilungskräfte trägt jeder von uns in sich. Durch sie sind wir in der Lage, körperliche und seelische Wunden zu heilen – ohne Einfluss von außen. Heilkräfte wirken auf drei Ebenen. Je mehr wir auf uns achtgeben, desto stärker werden sie. Was den inneren Arzt blockiert und mit welchen Übungen Sie Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren, lesen Sie in diesem Artikel.    Übersicht  
 
  Was sind Selbstheilungskräfte?  
  Wodurch werden Selbstheilungskräfte blockiert?  
  Der Placebo Effekt als Schlüssel  
  Selbstheilungskräfte aktivieren: So funktioniert’s  
  7 Übungen für den Alltag  
  Grenzen der Selbstheilung  
 
 Für die Regeneration unserer Zellen sind Schlaf, Bewegung, Entspannung, gesunde Ernährung und ein stabiles Umfeld wichtig. Eine Säule wird jedoch gerne vergessen, weil sie weniger greifbar ist:  die Kraft unserer Gedanken . Gedanken beeinflussen unsere Gesundheit viel stärker, als wir glauben. Durch sie können wir nicht nur Stress reduzieren, sondern auch ungeahnte Selbstheilungskräfte erwecken. 
  Was sind Selbstheilungskräfte? 
 Der Körper ist ein wahres Wunderwerk, was unterbrochen danach strebt im Gleichgewicht zu bleiben. Krankheitserreger werden wie von allein abgewehrt, Wunden verschließen sich, Muskeln und Knochen regenerieren über Nacht. Selbstheilungskräfte sind die Quelle dieser erstaunlichen Fähigkeiten. Man spricht auch von Heilkräften der Natur oder von dem inneren Arzt, der die gesunde Ordnung im Körper aufrechterhält und bei Krankheit wieder herstellt. Wissenschaftlich ist gut belegt, dass der Körper Selbstheilungskräfte besitzt. Fast jede Krankheit soll er aus sich heraus heilen können – wenn wir ihn nicht blockieren.  Selbstheilungskräfte wirken auf drei Ebenen:   
 
  Physisch  bei der Regeneration von Zellen oder beim Abwehren von Bakterien und Viren 
  Emotional  beim Stressabbau oder dem Heilen von seelischen Verletzungen 
  Geistig  beim Stärken von Denkfähigkeit und Kreativität 
 
  Wodurch werden Selbstheilungskräfte blockiert? 
 Immer wieder gibt es Zeiten, in denen uns Dinge über den Kopf wachsen.  Psychischer Druck, negative Gedanken, traumatische Erlebnisse und Ängste  lassen sich im Leben selten vermeiden. Gleichzeitig schwächen diese Stressauslöser die körpereigenen Heilkräfte, denn die greifen erst richtig, wenn sich der Organismus im Ruhemodus befindet. Als Teil des vegetativen Nervensystems ist der sogenannte  Parasympathikus  für Entspannung, Regeneration und Heilung zuständig. Der  Sympathikus  aktiviert hingegen unsere Leistungsbereitschaft und sorgt für die Ausschüttung von Stresshormonen. Er versetzt Körper und Seele in einen Alarmzustand. Selbstheilungskräfte werden in dieser Zeit gehemmt, und die Anfälligkeit für Krankheiten steigt. Nicht ohne Grund gehört langanhaltender Stress zu den größten Risikofaktoren der Gesundheit. Wir können Stress zwar nicht aus dem Weg gehen, aber wir können verändern, wie sehr er uns tangiert. 
      
  Der Placebo Effekt als ein Schlüssel 
 Der Placebo-Effekt gilt als bekanntestes&amp;nbsp; wissenschaftliches Beispiel  dafür, wie stark die Verbindung von Körper und Geist ist. Er zeigt,  welchen Einfluss unsere Einstellung auf die Dinge hat  und wie sie sich auch auf unsere Gesundheit auswirkt. Allein das Vertrauen in die Wirksamkeit eines Medikaments lindert Schmerzen, Angst und Anspannung. Unser Gehirn schüttet zahlreiche  Glücksbotenstoffe  aus, die den Heilungsprozess beschleunigen. Dagegen können negative Gedanken und die Angst vor gesundheitlichen Folgen Nebenwirkungen verstärken und nachweislich krank machen. Untersuchungen haben gezeigt, dass die subjektive Wahrnehmung von Stress mit der Höhe des Adrenalinspiegels korreliert. Wie wir Erlebtes wahrnehmen und interpretieren, hat messbare Auswirkungen auf die Biochemie des Körpers. Heute gibt es ein eigenes Forschungsgebiet, das sich mit den Zusammenhängen von Körper und Psyche beschäftigt: die Psychoneuroimmunologie. 
 
     
 
  Selbstheilungskräfte aktivieren: So funktioniert‘s 
 Während Sie diese Zeilen lesen, gleitet Ihr Blick von links nach rechts, ohne dass Sie sich dessen bewusst sind. Jetzt achten Sie darauf und nehmen, was vorher unterbewusst ablief, achtsam wahr. Über 90 % aller Eindrücke, die wir sehen, hören, fühlen, schmecken und riechen, speichern wir unterbewusst ab. Ohne diese Fähigkeit würde uns die Reizüberflutung im Alltag überfordern. Doch diese Informationen sind da – gut  aufbewahrt im Körpergedächtnis . Das ganze Leben begleiten sie uns und beeinflussen, wie wir denken, wie wir neue Situationen wahrnehmen oder wie wir auf Stress reagieren.  Mit Achtsamkeit können wir auf unser Archiv zugreifen, hineinhören, es durchstöbern und an den richtigen Stellen umschreiben. Wie die Umprogrammierung des Unterbewusstseins funktioniert, zeigen folgende einfache  Übungen, die Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren:  
 
  Übung: Bewusst Atmen  Direkt nach dem Aufstehen, zwischendurch, im Wartezimmer oder bei einer Abendmeditation: Atemübungen sind die einfachste Methode, um den parasympathischen Teil des Nervensystems zu aktivieren. Ruhige, tiefe Atemzüge  signalisieren  Ihrem Unterbewusstsein  Sicherheit . In diesem Moment ist alles gut. Nur das Hier und Jetzt zählt. Luft strömt ein und aus. Sauerstoff und neue Energie füllen Ihre Lungen, Anspannung und Negativität fallen ab. Sie fließen mit dem Ausatmen nach draußen, lösen sich auf.   Lesetipp:   Die besten Atemübungen zum Entspannen     
  Übung: Visualisieren  Machen Sie es sich im Sitzen oder Liegen bequem. Schließen Sie für diese Übung gerne die Augen. Lassen Sie zwischen Ihren Zehen ein helles Licht entstehen. Langsam wird es größer und beginnt sanft zu pulsieren. Stück für Stück breitet es sich über die Fußrücken, Knöchel, Waden, Oberschenkel und den Bauch im ganzen Körper aus, auch Brust und Rücken beginnen zu leuchten. Über Ihre Schultern, Oberarme, Unterarme und in die Handgelenke strömen heilsame Strahlen, bis in die Fingerspitzen. Ihr ganzer Körper pulsiert in einem gleißenden, hellen Licht eingetaucht. Sie können Ihre Aufmerksamkeit für einige Minuten darauf lenken, oder die Übung von vorne beginnen.  Visualisierungen sind einfache Achtsamkeitsübungen, durch die Sie Ihren  Fokus auf etwas Positives und Heilendes  lenken – weg von den Belastungen des Alltags. Sie schaffen einen inneren Raum, indem Sie aktiv entscheiden, worauf Ihre Aufmerksamkeit gerichtet ist.  Auch für Menschen mit chronischen Beschwerden oder schweren Erkrankungen ist diese  sanfte und gleichzeitig wirkungsvolle Übung  geeignet. Sie hilft dem Körpergedächtnis, sich daran zu erinnern, wie es sich anfühlt vollkommen gesund und glücklich zu sein. Das wirkt sich positiv auf die Selbstheilung aus und baut Stress ab. Wenn Ihnen eine geführte Visualisierung leichter fällt, schauen Sie mal auf YouTube vorbei. Dort finden Sie viele Anleitungen für Autogenes Training und heilende Meditationen.   
  Übung: Lachen  Wenn Sie herzhaft lachen, werden in Ihrem Körper zahlreiche Muskeln angesprochen, Glücksbotenstoffe ausgeschüttet und die Produktion von natürlichen Abwehrzellen angekurbelt. Lachen ist gesund, wie verschiedenste Studien zeigen. Lachen puffert Stress ab, stärkt das Immunsystem und aktiviert Ihre Selbstheilungskräfte. Spannend dabei: Es funktioniert auch, wenn Sie ein Lachen künstlich provozieren oder das Lächeln aufsetzen. Probieren Sie es mal aus!   
  Übung: Glaubensätze positiv formulieren  „Ich schaffe das nicht“, „ich bin nicht gut genug“, „ich darf keine Fehler machen“, „ich bin gestresst“. Das sind typische negative Glaubenssätze. Wir kennen sie alle. Es ist schwer, sie auszuschalten. Glaubenssätze werden schon in der frühen Kindheit geprägt. Sie sind tief im Unterbewusstsein verankert und festigen sich durch unsere Erfahrungen. Glaubenssätze haben eine enorme Auswirkung auf unser Handeln, wie wir mit anderen Menschen interagieren oder wie wir unser Leben bewerten. Während negative Glaubenssätze mit einem geringen Selbstwertgefühl, Ängsten oder Stressreaktionen in Verbindung stehen, helfen positive Glaubenssätze, optimistisch und zuversichtlich zu bleiben. Ziele erreichen, glücklich sein und sich nicht aus der Ruhe bringen lassen, funktioniert am besten, wenn wir von unseren Fähigkeiten überzeugt sind.   Negative Glaubenssätze auflösen:  
 Der wichtigste Schritt ist, die eigenen Glaubenssätze zu  erkennen . Fragen Sie sich mal: Wie bewerte ich mich? Welche Annahmen habe ich über andere und mich selbst? Was erwarte ich von der bevorstehenden Situation? Vielen hilft es, sich bewusst in Situationen zurückzuversetzen, sei es auf der Arbeit oder in einem Gespräch. Welche negativen Gedanken kamen hoch oder sind gerade präsent? 
 Im zweiten Schritt bringen Sie die 5 stärksten Glaubenssätze zu Papier. Dann fällt es Ihnen leichter, sie  umzuschreiben . „Ich bin genug“, „ich darf Fehler machen“, „ich werde wertgeschätzt“, „ich schaffe diese Aufgabe“ oder „ich bin entspannt“ sind Beispiele für positive Glaubenssätze. 
 Unser Unterbewusstsein lernt durch Wiederholung. Indem Sie positive Glaubenssätze regelmäßig  wiederholen , im Kopf oder laut ausgesprochen, verinnerlichen Sie das Gesagte und fangen an sich selbst zu überzeugen. 
 Überzeugungen werden durch Bestätigung gestützt. Daher ist es wirkungsvoll, positive Glaubenssätze auch mit Erfahrungen zu verknüpfen. Schauen Sie bewusst darauf, wann sich Ihre Affirmationen im Alltag  bestätigen . Der Kopf liefert uns immer Beweise dafür, warum unsere Annahmen stimmen – wenn wir darauf achten. 
 Seien Sie geduldig mit sich und versuchen Sie auch den Weg zum Ziel zu  genießen . Das Unterbewusstsein umzuprogrammieren ist wie einen Muskel zu trainieren: Es geht nicht von heut auf morgen. Gleichzeitig werden Sie schon nach kurzer Zeit spüren, dass sich Denkmuster positiv verändern.   
  
  Übung: Körperintelligenz nutzen   Im harmonischen Zusammenspiel arbeitet der Körper auf physischen, seelischen und geistigen Ebenen. Er trägt alles in sich, was er zur Heilung braucht. Geraten wir zu stark aus dem Gleichgewicht, meldet er sich mit Symptomen und bittet um Unterstützung. Diese Körperintelligenz können wir nutzen, indem wir auf Hilferufe eingehen. Viel zu oft ignorieren wir Signale und handeln, wenn es eigentlich zu spät ist.   So verbinden Sie sich direkt mit Ihren Selbstheilungskräften:   Es klingt für den ein oder anderen komisch, aber sprechen Sie mit Ihren Organen und Zellen. Fragen Sie den Magen, warum er gerade rebelliert. Fragen Sie den Nacken, warum er sich heute zusammenzieht. Fragen Sie den Kopf: Warum schmerzt du und was kann ich tun, damit es dir besser geht? Mit dieser einfachen Übung stellen Sie automatisch eine Beziehung zu Ihrem Körper her. Dadurch werden Sie achtsamer, räumen sich eher eine Atempause ein und greifen zu gesünderen Lebensmitteln.   
  Übung: Die kleinen Dinge schätzen   Es liegt in der Natur des Menschen, sich auf Dinge zu konzentrieren, die noch nicht sind. Dabei vergessen wir schnell, was wir bereits geschafft haben und  welche Schätze unser Leben längst bereichern . Um sich dessen regelmäßig bewusst zu werden, haben sich  positive Tagesrückblicke  und  Dankbarkeitsübungen  bewährt.  Nehmen Sie sich dafür ein paar Minuten Zeit und zählen Sie auf, wofür Sie heute dankbar sind. Das können Sie auch in einem Journal festhalten oder in den Notizen des Handys speichern. Außerdem hilft es, den Tag Revue passieren zu lassen und Dinge festzuhalten, die schön waren oder gut liefen.   
  Übung: Mit anderen verbinden  Vertrauen, Wertschätzung, Freude und Zuneigung: Studien zeigen deutlich, erfüllte Kontakte fördern nicht nur unsere Gesundheit, sie sind  unverzichtbar für ein glückliches und langes Leben . Enge soziale Bindungen geben Stabilität und Sicherheit, stärken unser Immunsystem und senken das Risiko für psychische Erkrankungen.  Nicht die Anzahl der Freunde oder Familienmitglieder ist entscheidend, auf die Beziehungen selbst kommt es an. Vielleicht rufen Sie heute mal einen Freund/eine Freundin an, bei dem/der Sie sich längst melden wollten? 
     
  Grenzen der Selbstheilung 
 Gelassenheit üben, die Vorstellungskraft trainieren, positive Gedanken fördern, Beziehungen festigen und auf die Signale des Körpers hören: All diese Übungen zur Stärkung der Selbstheilungskräfte sind vor allem als Prophylaxe wichtig. Damit können Sie Ihre Selbstheilungskräfte aktivieren,  um schwere Krankheiten gar nicht erst entstehen zu lassen . Werden notwendige Strukturen des Körpers durch tiefe Verletzungen, Entzündungen oder Krebszellen zerstört, stoßen Selbstheilungskräfte an ihre Grenzen. Nehmen Sie in solchen Fällen immer Hilfe von außen an und lassen Sie sich ärztlich behandeln. Achtsamkeitsübungen empfehlen sich dann als begleitende Therapie, um Heilung auf allen Ebenen zu unterstützen. 
 
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            <title type="text">Die größten Erkältungsmythen im Faktencheck</title>
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                                            Auf der Suche nach den besten Erkältungstipps stoßen wir immer wieder auf zahlreiche Mythen. Schon beim Namen fängt es an. Was tatsächlich unsere Abwehrkräfte stärken kann und das Immunsystem auf natürliche Weise unterstützt? Ein Faktencheck klärt auf.
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                  Erkältungsmythen im Überblick  
 
  Das Immunsystem muss gestärkt werden &amp;nbsp;&amp;gt; 
  Vitamin C schützt vor Erkältungen &amp;nbsp;&amp;gt; 
  Ingwertee hilft bei Halsschmerzen &amp;nbsp;&amp;gt; 
  Stress schwächt die Abwehrkräfte &amp;nbsp;&amp;gt; 
  Sport ist gut für das Immunsystem &amp;nbsp;&amp;gt; 
  Erkältung kommt von Kälte &amp;nbsp;&amp;gt; 
  Saunagänge härten ab &amp;nbsp;&amp;gt; 
  Schlaf stärkt die Abwehrkräfte &amp;nbsp;&amp;gt; 
 
 &amp;nbsp; 
 
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 1. Mythos: Das Immunsystem muss gestärkt werden 
 Die Kampf-Analogie ist fest in unseren Köpfen verankert, stimmt aber nicht ganz. Unser Immunsystem ist ein komplexes Netzwerk aus Zellen, Geweben und Organsysteme. Im engen Zusammenspiel schützt es den Körper vor Eindringlingen wie Viren, Bakterien und Pilzen. Einfach gesagt, setzt es sich aus zwei Hauptkomponenten zusammen:&amp;nbsp; 
 
 dem angeborenen Immunsystem 
 dem erworbenen Immunsystem 
 
  Das angeborene Immunsystem  gilt als erste Verteidigungslinie des Körpers. Es besteht aus Barriere-Mechanismen wie Haut, Schleimhäuten, natürlichen Killerzellen oder Makrophagen.  Das erworbene Immunsystem  arbeitet spezifischer und entsteht durch die Exposition des Körpers gegenüber Krankheitserregern. Es enthält sogenannte zelluläre und humorale Komponenten. Als humorale Immunantwort wird der Teil bezeichnet, der spezifisch auf eindringende Erreger reagiert. Hier werden zum Beispiel durch B-Lymphozyten  Antikörper produziert . Die zelluläre Immunität wird vor allem durch T-Lymphozyten ausgelöst. Sie hat die Aufgabe,  infizierte Zellen zu erkennen und zu eliminieren . Über 70 % aller Immunzellen sitzen im Darm. 
 Im Normalfall ruft das körpereigene Abwehrsystem je nach Lebenssituation die passende Immunantwort hervor. Wir merken es nicht einmal. Faktoren wie Ernährung, Bewegung, Schlaf, Stress, Umweltbedingungen und (vorherige) Infektionen nehmen jedoch Einfluss darauf, wie unsere Abwehrkräfte arbeiten. Störungen, Überreaktionen und Schwäche können die Folgen sein. In der Wissenschaft wird daher von einer normalen Funktion des Immunsystems gesprochen, die erhalten werden sollte. Ein gesundes Immunsystem ist vor allem ein flexibles und  ausgeglichenes Immunsystem . 
 &amp;nbsp; 
   
 2. Mythos:&amp;nbsp;Vitamin C schützt vor Erkältungen 
 Vitamin C gehört zu den wichtigsten Unterstützern unserer Abwehrkräfte. Regelmäßig in den Speiseplan integriert, kann der Stoff die Dauer eines Infekts verkürzen und Verläufe mildern. Als Antioxidans reguliert Vitamin C im Körper Entzündungsprozesse und wirkt positiv auf die angeborene Immunabwehr. 
 Schützen kann uns Vitamin C allein aber nicht vor Erkältungen. Wichtige  immunspezifische Nährstoffe  sind zum Beispiel auch Vitamin D, Zink, Selen, B-Vitamine, Vitamin A, Magnesium, Präbiotika und Probiotika. Letztere kommen vor allem der Darmflora zugute. Wir erinnern uns: Der größte Teil aller Abwehrzellen ist im Darm lokalisiert. Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, leidet auch das Immunsystem. 
 Mit frischen und bunten Lebensmitteln, die auf gesunden Böden gedeihen und achtsam verarbeitet werden,  stärken Sie nachhaltig Ihre Abwehrkräfte . 
  Hier finden Sie eine Liste der besten Lebensmittel für eine gesunde Darmflora (mit Rezeptideen).  
   Übrigens:   Die Stars unter den Vitamin-C-reichen Lebensmitteln sind nicht Zitronen. 
  Unterschätze Vitamin-C-Lieferanten:  
 
 Hagebutten 
 Sanddornsaft 
 Schwarze Johannisbeeren 
 Petersilie 
 Gerstengras 
 Rote Paprika 
 Grünkohl 
 Kiwi 
 Brokkoli 
 Acerola 
 
 &amp;nbsp; 
   
 3. Mythos:&amp;nbsp; Ingwertee hilft bei Halsschmerzen 
 Das stimmt. Ingwertee ist ein wirksames Hausmittel gegen Erkältungssymptome. Die Wurzel enthält  ätherische Öle  und Scharfstoffe mit nachweislich antiviralen und antibakteriellen Eigenschaften. Die sogenannten Gingerole verbessern auch die Durchblutung der Schleimhäute, wodurch Entzündungsbotenstoffe besser abtransportiert werden und Halsschmerzen schneller abklingen. Ein  schmerzlindernder Effekt  von Gingerolen konnte vor allem in Bezug auf Kopfschmerzen nachgewiesen werden. 
  Tipp:  Frischen Ingwer am besten nicht mit kochend heißem Wasser aufgießen, damit wertvolle Nährstoffe erhalten bleiben. 
 Sie fühlen sich gerade nicht so fit? Dann achten Sie mal bewusst auf Ihre tägliche  Flüssigkeitszufuhr . Vor allem im Winter fällt ausreichend trinken leichter, wenn der Morgen mit einem Glas warmen Wasser beginnt. 
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 4. Mythos:&amp;nbsp; Stress schwächt die Abwehrkräfte 
 Akuter Stress regt die angeborene Immunabwehr an – allerdings nur für kurze Zeit. Wer ununterbrochen unter Strom steht, wird anfälliger für Krankheiten. Bei Dauerstress greift das Hormonsystem stark ein und die Funktionen der Immunzellen werden insgesamt einschränkt. Auch die Nährstoffaufnahme, die Leistungsfähigkeit und unsere Schlafqualität leiden. Krankheitserreger haben so ein leichtes Spiel. 
  Leseempfehlung    Zurück zur inneren Mitte: 7 Wege aus dem Stress &amp;gt;  
  Strategien zur Stressbewältigung:  
 
 Atemübungen zur Entspannung 
 Stress abbauen mit systematischen Entspannungsübungen 
 Nervennahrung bereitstellen 
 Zellen mit Flüssigkeit versorgen 
 Leichte und regelmäßige Trainingseinheiten integrieren 
 Selbstfürsorge lernen 
 Seelische Widerstandskraft stärken 
 
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 5. Mythos:&amp;nbsp; Sport ist gut für das Immunsystem 
 Hier kommt es auf die Aktivität an. Ein moderates Training versetzt den Körper kurzzeitig in eine (positive) Stresssituation. Adrenalin wird freigesetzt und triggert die unspezifische Immunabwehr. Dadurch vermehren sich unsere Abwehrzellen und werden aktiver.  Bei regelmäßiger Belastung  gewöhnt sich der Organismus an die Reize und setzt weniger Stresshormone frei. Brillant, denn so entsteht ein Stresspuffer, auf den wir auch im alltäglichen Leben zurückgreifen können. Bewegung wird zu einem Ventil, was Stressbewältigung fördert und das Immunsystem in Balance hält. 
 Vorsicht ist geboten bei starker Belastung. Wer bis zur maximalen Erschöpfung trainiert und Erholungsphasen unterschätzt, macht schnell Bekanntschaft mit dem Open-Window-Effekt. Hier werden vermehrt Stresshormone wie Cortisol, Adrenalin und Noradrenalin ausgeschüttet, die das Immunsystem vorübergehend schwächen: Bis zur vollständigen Regeneration ist die  Infektanfälligkeit &amp;nbsp;erhöht. 
 Tipp: Integrieren Sie eine Sportart in Ihren Alltag, die sich richtig gut anfühlt. Schon regelmäßige Spaziergänge an der frischen Luft haben eine unterschätze Wirkung auf Ihre Abwehrkräfte. Vor allem, wenn sie mit einer aktiven Entspannungsübung verknüpft werden. 
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 6. Mythos:&amp;nbsp; Erkältung kommt von Kälte 
 Bloß nicht mit nassen Haaren vor die Tür gehen und Füße immer schön warmhalten? Wissenschaftlich betrachtet gibt es zunächst keinen Zusammenhang zwischen Kälte und Erkältungen. Erkältungen werden immer durch Erreger wie Bakterien oder Viren ausgelöst. Kälte gilt nicht als Ursache, trotzdem ist sie ein  Risikofaktor  für geschwächte Abwehrkräfte. Bei kalter Luft ziehen sich unsere Blutgefäße zusammen. Schleimhäute trocknen schneller aus und die Durchblutung verschlechtert sich. Erkältungsviren können sich unter solchen Bedingungen leichter ansiedeln und ausbreiten. Trockene Heizungsluft spielt den Erregern zusätzlich in die Karten. 
 Auf den eigenen Wärmehaushalt achten, ist eine gute Idee. Regelmäßige Fußbäder, Dampfbäder oder Vollbäder mit wohltuenden Kräuterauszügen können unser Wohlbefinden in der Erkältungszeit deutlich steigern. Fuß- oder Ganzkörpermassagen mit durchwärmenden Johanniskraut Öl wirken sich ebenfalls positiv auf den gesamten Organismus aus. Sie bringen das Lymphsystem in Schwung. Als wichtiger Teil des Immunsystem sorgen die Lymphe dafür, dass möglichst wenig Krankheitserreger und Fremdstoffe ins Blut gelangen. 
 Durch liebevolle Zuwendung – auch dem eigenen Körper gegenüber – kann etwas ganz Wertvolles entstehen:  Wärme von innen heraus.  
 Bei Kuscheleinheiten mit den Liebsten wird Oxytocin ausgeschüttet. Das Kuschelhormon hat nachweislich eine immunstärkende und ausgleichende Wirkung auf Körper und Seele. 
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 7. Mythos:&amp;nbsp; Saunagänge härten ab 
 Tatsächlich zeigen Saunagänge und Eisbäder in Untersuchungen einen Abhärtungseffekt. Allerdings erst, wenn sich der Körper an den Wechsel von Hitze und Kälte gewöhnt hat. Das kann mehrere Monate dauern. Inwieweit regelmäßiges Saunieren vor Erkältungen schützt, ist nicht geklärt. Sicher ist, dass die Durchblutung im Körper kräftig angeregt wird und unser Herz-Kreislaufsystem durch extreme Temperaturreize in Schwung kommt. Die  Lymphe  wird ebenfalls stimuliert. Trockenbürsten und Wechselduschen sind eine alltagstaugliche Möglichkeit, um sich einen Frischkick zu geben und den  Stoffwechsel  anzuregen. 
 Eine Erkältung in der Sauna ausschwitzen ist keine gute Idee. Hitze belastet das Immunsystem zusätzlich, was sowieso auf Hochtouren arbeitet. Kuscheln Sie sich auch bei ersten Anzeichen lieber mit einem Erkältungstee ins Bett. 
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 8. Mythos:&amp;nbsp; Schlaf stärkt die Abwehrkräfte 
 Gesunder Schlaf ist unumstritten die beste Medizin – nicht nur für unsere Abwehrkräfte. Mindestens sieben Stunden pro Nacht sollten es sein, damit sich der Körper gegen Erkältungen wappnen kann. Wer weniger schläft, erkältet sich dreimal so schnell, wie Schlafforscher herausgefunden haben. Vor allem die Schlafqualität ist wichtig. Je erholsamer wir schlafen, desto mehr natürliche Abwehrzellen werden produziert. Sie wissen nicht, wie Sie Ihren Schlaf verbessern können? 
  Lesetipp    Besser schlafen: So sieht eine gesunde Schlafhygiene aus&amp;gt;  
 Viele Menschen unterschätzen auch die Kraft der Abendroutine. Einen beruhigenden  Abendtee  trinken, sich in die Seiten des Lieblingsbuches vertiefen, Schläfen und Brust mit  Lavendelöl  einreiben, tief ein- und ausatmen oder doch nochmal frische Luft schnappen: Es sind die kleinen, gesunden Gewohnheiten, die sich positiv auf Ihren Schlaf und damit auf das körpereigene Schutzschild auswirken. 
 Seelisch und körperlich  ins Gleichgewicht kommen , ist die Geheimformel starker Abwehrkräfte und das funktioniert immer ganzheitlich. 
 
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