Qualität und Forschung

Die Qualität unserer Produkte aus biologisch-dynamischem Anbau bildet sich ursprünglich im Lebenszusammenhang von Wachstum und Entwicklung der Pflanzen im Jahreslauf.
Gemeinhin gilt die rein mengenmäßige Analyse einzelner Inhaltsstoffe als Maßstab der Lebensmittelqualität. Um die gängigen Nährstoff-Paramater zu bestimmen, haben wir unsere Lichtyam® in einschlägigen, akkreditierten Instituten untersuchen lassen. Der messbare stoffliche Zusammenhang (umgesetzt als „empfohlene Tagesmengen“) wird dabei - meißt als alleiniger - Nachweis des Gesundheits- oder Nährwertes eines Lebensmittels betrachtet.

Dieser Sichtweise entgeht, dass pflanzliche (und tierische) Lebensmittel das Ergebnis der ganzheitlich ordnenden Aktivität der sie bildenden Lebewesen sind. Eine lebensgemäße Qualitätsforschung muss daher - über die Analyse einzelner Nahrungssubstanzen hinaus - versuchen, die „Ganzheit“ zu erfassen 1.

 

Die Mitarbeiter des gemeinnützigen Vereins „Forschungsstelle für biologisch-dynmische Entwicklung e.V.“ arbeiten daher in ihrem Qualitäts-Labor am Andreashof mit ganzheitlichen Methoden, um die komplementären Seiten der Lebensmittel-Qualität - Stoff und ordnende Aktivität (Lebenskraft, Chi) des lebendigen Organismus gemeinsam darzustellen:
• Rundfilter-Chromatographie nach Dr. E. Pfeiffer
• Rationale Bildekräfteforschung nach Dorian Schmidt
• Photonenzähl-Spektroskopie, Messung der verzögerten Lumineszenz („Biophotonik“)

In der Regel werden die Methoden kombiniert angewendet: Das mit Hilfe eines Extrakts in schwacher Lauge entstandene charakteristische Chroma z. Bsp. einer Lichtwurzel-Knolle (oder Blattprobe) wird mit dem „wirkungssensorischen“ Ergebnis des geschulten Verkosters (Bildekräfteforschung) und/oder dem Photonen- Messergebnis der Biophotonik verglichen. Beim Vergleich verschiedener Gemüse-Wurzelknollen (anderen Yamsarten, Süßkartoffel, Kartoffel) mit Hilfe der genannten Untersuchungsmethoden hebt sich die besondere Formkraft der biologisch-dynamisch angebauten Lichtyam®  eindrucksvoll hervor.

Im Blickpunkt liegen folgende Themen:
1. Die Untersuchung der Produktqualität der Lichtwurzel und ihrer gesundheitlichen Wirkung in der Ernährung des Menschen
2. Wechselbeziehungen von Anbaumaßnahmen zur Produktqualität der Lichtwurzel, z. B. unterschiedliche Jungpflanzentypen bzw. deren Behandlungen, ebenso Vergleich von Kisten- mit Feldanbau 2-jähriger Wurzelknollen.
3. Untersuchung der Einflüsse von Verarbeitungstechniken (u. a. Auswirkungen von Elektro-Smog) auf die Produktqualität der Lichtwurzel während dem Verarbeitungsprozess zum fertigen (Verbrauchs-) Produkt – hier insbesondere die Untersuchung verschiedener Mahlverfahren, Mühlentechniken, Trocknungsverfahren (Kräutertrocknung).
4. Erarbeiten von Auswahl-Kriterien zur Qualitäts-Erhaltungszucht (Selektion) der LichtYam® vom Andreashof, Vergleich anderer Herkünfte, z. B. weibliche Dioscorea batatas.


1 vgl.: 1 „Qualitätsforschung mit bildschaffenden Methoden“, Dr. U. Balzer-Graf, www.oekolandbau.de;

2 „Eignung des Chroma-Boden-Tests…“, N. Haßold-Piezunka, Diss. Univ. Oldenburg, 2003;
3 „Die innere Signatur der Heilpflanzen als Ausdruck der Äther- und Bildekräfte“, R. Ulrich, (am Andreashof erhältlich)